Herbrechtingen Gut kombiniert, aber andere Konkurrenten waren besser

Das Herbrechtinger Viererteam in Heubach mit Eric Schütze, Nick Bender, Linda Quick, Lucas Schmitz und Mathematiklehrer Martin Brenner (Mitte).
Das Herbrechtinger Viererteam in Heubach mit Eric Schütze, Nick Bender, Linda Quick, Lucas Schmitz und Mathematiklehrer Martin Brenner (Mitte). © Foto: privat
Herbrechtingen / HZ 06.02.2018
Herbrechtinger Mathe-Quartett schlug sich mit Platz 16 recht wacker beim Tag der Kombinatorik in der Heubach Stadthalle.

Drei der vier Herbrechtinger Gymnasiasten wussten bereits, worauf sie sich einließen, als sie mit Mathematiklehrer Martin Brenner nach Heubach zum mathematischen Wettbewerb „Tag der Kombinatorik“ fuhren. Der vierte Teilnehmer hatte sich von den anderen begeistern lassen und komplettierte so das Viererteam des Buigen-Gymnasiums mit Nick Bender, Linda Quick, Eric Schütze und Lucas Schmitz.

Gewollte Ahnungslosigkeit

Die Kombinatorik ist ein Teilbereich der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die sich mit der möglichen Anzahl bestimmter Kombinationen auseinandersetzt. Dieses Mal sollte es in Heubach um so genannte Parkettierungen gehen wie man sie von Fußböden kennt. Mehr wussten die Teilnehmer im Vorfeld nicht. Aber dieses Schicksal einer gewollten Ahnungslosigkeit teilten auch die Teams der anderen Schulen.

So war denn auch niemand nervös bei der Fahrt in die Stadt am Rosenstein, die der BuGy-Schulverein für die Herbrechtinger finanziert hatte. Mit rund 120 Teilnehmer verzeichnete der Wettbewerb in seinem fünften Jahr einen weiteren Teilnehmerrekord.

Die Konkurrenten kamen schwerpunktmäßig aus der Region, aber auch von Gymnasien in Esslingen, Bietigheim-Bissingen oder Vaihingen an der Enz.

Die meisten dieser Schulen sind wie das Buigen-Gymnasium Teil von Mint-EC. Das ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II, die ein ausgeprägtes Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) besitzen.

Lehrer als treibende Kraft

Der Heubacher Mathematiklehrer Dieter Hahn, der seit Jahren die treibende Kraft hinter dem Wettbewerb ist, stellte zuerst in derHeubacher Stadthalle im Stil einer Vorlesung, aber dabei immer amüsant und anschaulich, das Thema des Tages vor.

Darauf folgte der eigentliche Wettbewerb. Dabei lösten die Teilnehmer in Teams von bis zu vier Schülern verschiedene Aufgaben aus dem Bereich der Kombinatorik. Anspruchsvoll sei es schon gewesen, wussten die Herbrechtinger Schüler anschließend zu berichten, aber etwas leichter als im Vorjahr. Nachdem die Teilnehmer die Aufgaben bearbeitet hatten, wurden die Schülerlösungen rasch korrigiert. Diese Aufgabe übernahmen wie immer die Mathematiklehrer des Heubacher Gymnasiums.

Mathestudium - und dann?

Alle Wettbewerbsteilnehmer hörten in der Zeit der Auswertung einen Vortrag von Julia Kühnert, einer Ex-Schülerin von Dieter Hahn, die heute Mathematik studiert. Sie beschrieb aus erster Hand die Anforderungen dieses Studiums und die sich mit diesem öffnenden Berufsbilder. Bei der Siegerehrung am Schluss stieg noch einmal die Spannung. Wer würde unter den zehn Erstplatzierten sein, die namentlich genannt werden? Für die drei besten Teams gab es obendrein Sachpreise.

Am Ende Platz 16

Das Herbrechtinger Team vom Buigen-Gymnasium kam auf Platz 16 und damit immerhin ins Mittelfeld der Komkurrenz. Der Gesamtsieg ging an vier Schüler vom Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd.

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