Biogas Gussenstadt als Vorreiter bei der Energiewende

Gussenstadt / lor 09.10.2015
Vertreter der überregionalen Presse waren auf Informationstour zum Thema „Biogas für die Energiewende – Ackern für Strom und Wärme aus der Region“. Baden-Württemberg soll bis 2020 in Sachen erneuerbare Energien kräftig zulegen, mit Steigerungsraten weit über dem Bundesdurchschnitt.

Ein Reisebus aus Stuttgart hielt am Donnerstag bei der Biogasanlage in Gussenstadt. Als besonders gutes Beispiel dafür, wie Energieerzeugung im ländlichen Raum funktionieren kann, stand das Gussenstadter Modell auf dem Programm. Landwirt Thomas Häcker, erster Vorstand der Energiegenossenschaft Gussenstadt und Gerstettens Bürgermeister Roland Polaschek gaben einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und Funktion der Anlage. Zuvor hatte die Besuchergruppe im Umweltministerium verschiedenen Fachleuten und Amtschef Helmfried Meinel Fragen zur Energiewende gestellt. Nach der Besichtigung der Biogasanlage ging es weiter nach Ellwangen, wo Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Die Veranstaltung fand in Kooperation der Agentur für Erneuerbare Energien mit dem Fachverband Biogas statt.

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