Gerstetten / HZ

Eröffnet wurde das Festival durch den gastgebenden Musikverein Sulzbach/Kocher. Es spielten immer zwei Musikvereine abwechselnd von zwei gegenüberliegenden Bühnen.

Insgesamt wirkten sechs Musikvereine mit, die ein abwechslungsreiches Programm darboten. Sulzbach/Kocher teilte sich die Aufmerksamkeit der Zuhörer mit dem Musikverein Fronrot, gefolgt von den Musikvereinen Holzhausen, Laufen/Kocher, Schechingen und Gerstetten. Die aktive Kapelle aus der Albgemeinde konnte sich mit ihrem Dirigenten Jan Jäger sehr gut präsentieren durch ein umfangreiches Repertoire. Als Höhepunkte seien der „Egerländer Trompeten-Traum“ und „Hey Jude“ genannt. Hierbei wurden dann auch Zugaben vom Publikum gefordert.

Gespannt erwarteten die Zuhörer den Höhepunkt des Abends: Zu den beiden Kapellen auf den Bühnen formierten sich alle weiteren Musiker der anderen Musikvereine überall in der Halle verteilt zum Gesamtchor. Bei „Auf der Vogelwiese“, „Dem Land Tirol die Treue“, „Böhmische Liebe“ und der extra für das Festival komponierten „Sulzbacher Polka“ zeigten sich die Besucher begeistert und der offizielle Teil des Abends endete. Wie bei Vollblut-Musikern häufig, platzierte sich aber noch eine spontane Combo auf der Bühne und spielte für die Gäste zum Tanz.

Auf ein Wiedersehen spätestens im Jahr 2020 freuen sich die Gerstetter und Sulzbacher beim Gegenbesuch am Bandlift-Festival.