Sontheim/Brenz Geplant sind drei Häuser mit 18 Wohnungen

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Sontheim/Brenz / Brigitte Malisi 11.08.2018
Eine Baufirma stellte im Gemeinderat ihre Pläne für eine Bebauung des Schützen-Areals vor.

Drei Häuser mit insgesamt 18 Wohneinheiten und Tiefgarage sollen auf dem ehemaligen Schützen-Areal entstehen. Wie das Ganze aussehen könnte, stellte die Firma Kling Wohn- und Gewerbebau aus Heidenheim, die Eigentümerin des Geländes ist, nun erstmals im Gemeinderat vor. Bürgermeister Matthias Kraut machte deutlich, dass er es sehr begrüße, dass an der Stelle nun etwas Neues entstehen werde. Nach dem Abriss sei das Gelände nicht gerade attraktiv und Bedarf an weiteren Wohnungen bestehe durchaus.

Die Vorstellung des Entwurfs übernahm Prokurist Ralf Frey. Er erklärte, dass man die zentrale Lage des Geländes schätze, das zugleich ein naturnahes Wohnen ermögliche. Entsprechend der erwarteten Nachfrage habe man familientaugliche Grundrisse für die Eigentumswohnungen erstellt, von etwa 80 bis über 100 Quadratmeter Fläche. Die Wohnungen seien alle barrierearm, sodass sie auch für Senioren geeignet sein könnten. Man sei bemüht, so viel Grünfläche wie möglich zu schaffen.

Daran hatten die Gemeinderäte allerdings so ihre Zweifel. Auf dem etwa 1700 Quadratmeter großen Gelände, bebaut mit drei Häusern, werde dafür wohl wenig Platz bleiben. Außerdem wurde die Frage diskutiert, ob die vorgesehenen 23 Parkplätze ausreichen werden.

Bürgermeister Kraut bat die Bauherren, die Anregungen aus dem Rat mitzunehmen und wenn möglich zu berücksichtigen, noch sei ja kein Baugesuch eingereicht. Das werden die Bauherren nun sicherlich möglichst bald nachholen, denn der Zeitplan, den sie vorlegten, ist eng gesteckt. Man hofft, wohl noch im Herbst eine Baugenehmigung zu erhalten, um dann mit der Vermarktung der ersten Wohnungen beginnen zu können. Dann könnten die ersten Wohnungseigentümer im Frühjahr 2020 einziehen.

Zunächst ist nur die Realisierung des ersten Gebäudes mit neun Wohnungen vorgesehen. Die beiden anderen sollen je nach Nachfrage folgen.

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