Dischingen / Klaus Dammann Überlegungen, was nach Ablauf der Ruhezeit mit den Bestattungsgefäßen aus Urnenwänden geschehen soll, beschäftigten jetzt die Verwaltung.

Anlass war die Anfrage der Nutzungsberechtigten einer Urnenkammernische auf dem Eglinger Friedhof. Die Frage bezog sich darauf, was mit einer Urne geschehe, wenn die Grabstelle aufgelöst wird. Kämmerer Dirk Schabel schilderte im Gemeinderat, dass sich die Verwaltung in anderen Gemeinden kundig zu machen versuchte.

Wenn man die Bestattungsjahre und den Ablauf der Ruhezeit berücksichtige, könne es auf den Friedhöfen Eglingen, Taxis und Trugenhofen bis 2027 zu maximal 18 Fällen dieser Art kommen, so Schabel.

Als Beschluss wurde vorgeschlagen, Schmuckurnen einschließlich Urnenkapseln in solchen Fällen an einer noch festzulegenden Stelle auf dem Friedhof durch den Bauhof vergraben zu lassen. Eine Kenntlichmachung der Stelle werde nicht für notwendig gehalten. Die Gemeinde könne für das Vergraben der Urne und die Entsorgung der Deckplatte eine Gebühr von 80 Euro erheben, was auch den Kosten für die Räumung eines sonstigen Urnengrabs entspreche. Die Gemeinderäte stimmten einhellig zu.