Regeln Gartenabfall: Damit alles mitgenommen wird

So nicht: Gartenabfälle, die lose oder in Plastiksäcken zur Abfuhr bereitgestellt werden, nehmen die Mitarbeiter der Entsorgungsfirmen nicht mit. Richtiges Bündeln und/oder Verpacken des Grünmülls im Papiersack oder Karton erleichtert den Müllwerkern die Arbeit.
So nicht: Gartenabfälle, die lose oder in Plastiksäcken zur Abfuhr bereitgestellt werden, nehmen die Mitarbeiter der Entsorgungsfirmen nicht mit. Richtiges Bündeln und/oder Verpacken des Grünmülls im Papiersack oder Karton erleichtert den Müllwerkern die Arbeit.
Kreis Heidenheim / 31.05.2013
In der nächsten Woche startet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim im Landkreis mit der zweiten Gartenabfall-Sammeltour in diesem Jahr. Worauf man achten muss, damit alles mitgenommen wird.

„Wir haben bei der letzten Abfuhr einige Anrufe von Bürgern bekommen, die bemängelten, dass die Gartenabfälle nicht komplett mitgenommen wurden“, berichtet Wolfgang Forner vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Meist, so Forner weiter, habe sich dann herausgestellt, dass die Abfälle nicht gebündelt oder in Plastiksäcken verpackt an die Straße gestellt wurden. Die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb beauftragte Abfuhrfirma WRZ Hörger sei jedoch angehalten, solche Abfälle nicht mitzunehmen.

Gartenabfälle müssen gebündelt, in Papiersäcken (keine Plastiksäcke – auch keine biologisch abbaubaren Plastiksäcke) oder Kartons verpackt bereitgestellt werden. „Würde jeder seine Äste und Zweige lose vor die Türe geben, würden die Müllwerker ihren Tourenplan nicht einhalten können. Alles müsste einzeln angefasst werden und die ganze Abfuhr wäre nicht zu bewältigen“, erläutert Forner. Zudem würden die Straßen und Plätze beim Beladen stark verschmutzt.

Plastiksäcke werden nicht mitgenommen, da diese im Biokompostwerk in Mergelstetten nicht verarbeitet werden können. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, die Gartenabfälle gebündelt oder in offenen Kartons und Papiersäcken zur Abfuhr zu geben. Baum-, Strauch- und Heckenschnitt dürfen nicht länger als 1,50 Meter und einzelne Äste nicht stärker als zehn Zentimeter sein. Zum Bündeln soll kein Draht oder Plastikschnur verwendet werden.

Allerdings, so Forner, passiere es auch immer wieder, dass die Gartenabfälle bereits Wochen vor dem Abholtermin bereitgestellt werden. Auch das führe zu Beschwerden aus der Bevölkerung.

Der genaue Abholtermin sei im Sammelterminkalender des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs und auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-heidenheim.de ersichtlich. Optimalerweise stellt man dann die Gartenabfälle dann einen Tag vor der Abholung bereit, da die Müllfahrzeuge schon ab 6 Uhr unterwegs sind.

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