Herbrechtingen/Mergelstetten Herbrechtingen steuert vier Millionen zur Kläranlagen-Sanierung bei

Insgesamt 35 Millionen Euro wird die Sanierung der Mergelstetter Kläranlage kosten. Mit etwa vier Millionen wird sich die Stadt Herbrechtingen daran beteiligen.
Insgesamt 35 Millionen Euro wird die Sanierung der Mergelstetter Kläranlage kosten. Mit etwa vier Millionen wird sich die Stadt Herbrechtingen daran beteiligen. © Foto: Sabrina Balzer
Herbrechtingen/Mergelstetten / Günter Trittner 09.11.2018
Die Stadt ist vertragsgemäß mit über zehn Prozent an den Sanierungskosten in Mergelstetten beteiligt.

Auf mindestens 35 Millionen Euro wird die Sanierung und Ertüchtigung der Mergelstetter Kläranlage mittlerweile veranschlagt. Als Nutzer des Klärwerks ist die Stadt Herbrechtinger mit im Boot, wenn in Mergelstetten unter anderem neue Nitrifikations- und Denitrifikationsbecken gebaut und die aus den 60er Jahren stammenden Faultürme ersetzt werden. Das Grundproblem der gegenwärtigen Anlage ist, dass die Grenzwerte für die Einleitung von Stickstoff nicht mehr eingehalten werden.

Kämmerer Thomas Diem war bei der Vorstellung des Finanz- und Investitionsplan in der Oktober-Sitzung des Gemeinderats noch von niedrigen Werten ausgegangen, hat diese aber bereits für den aktuellen Haushaltsplan 2019, der am kommenden Donnerstag vorgestellt wird, korrigiert. Demnach geht man in Herbrechtingen davon aus, dass statt 150 000 Euro im kommenden Jahr 380 000 Euro nach Heidenheim überwiesen werden müssen.

2022 kommt der größte Posten

Bis 2022 rechnet Diem mit einer Summe von insgesamt 1,855 Millionen Euro statt bisher mit 1,5 Millionen Euro. Wobei 2022 mit 750 000 Euro der größte Posten fällig wird. Ob damit aber bereits das letzte Wort in Sachen Sanierung in Mergelstetten für diesen Zeitraum gesprochen ist, kann Diem nicht sagen.

Herbrechtingen ist vertragsgemäß mit über zehn Prozent an den Sanierungskosten in Mergelstetten beteiligt. Das heißt, bei der auf zehn Jahre gestreckten Sanierung wird sich der Herbrechtinger Anteil auf rund vier Millionen Euro belaufen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel