Wahl Fünf Bewerber für Schultes-Amt

Der Gemeindewahlausschuss zur Bürgermeisterwahl in Sontheim prüfte am gestrigen Abend im Sitzungssaal des Sontheimer Rathauses die für den ersten Urnengang eingegangenen Bewerbungen (von links): Jürgen Mäck, Jonas Pürckhauer, Reiner Lindenmayer, Bernd Moser, Vorsitzender Hans Honold und Hauptamtsleiter Martin Hofman.
Der Gemeindewahlausschuss zur Bürgermeisterwahl in Sontheim prüfte am gestrigen Abend im Sitzungssaal des Sontheimer Rathauses die für den ersten Urnengang eingegangenen Bewerbungen (von links): Jürgen Mäck, Jonas Pürckhauer, Reiner Lindenmayer, Bernd Moser, Vorsitzender Hans Honold und Hauptamtsleiter Martin Hofman. © Foto: Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Sontheim/Brenz / Klaus-Dieter Kirschner 28.02.2014
Wenn am Sonntag, 23. März, in Sontheim Bürgermeister-Wahl ist, dann finden die wahlberechtigten Bürger fünf Namen auf ihrem Stimmzettel. Jeder aber hat nur ein Kreuzle zu vergeben. Der Gemeindewahlausschuss ließ gestern Abend alle fünf Bewerber zu.

Die öffentliche Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses dauerte keine 20 Minuten. Die Berufe der Kandidaten reichen von B wie Bürgermeister bis W wie Weihrauchhändler. Die Bewerbungsfrist dauerte vom 10. Januar bis 26. Februar. Am 13. Januar lag früh um 7.30 Uhr die Bewerbung von Bürgermeister Matthias Kraut (51 Jahre alt) im Briefkasten des Rathauses. Der selbstständige Kaufmann Thomas Langthaler (46) aus Sontheim reichte als fünfter Kandidat seine Unterlagen ein.

Auf Position zwei steht der Unternehmensberater Dr. Stephan Sauer aus Schweinfurt. Bis gestern wollte Rüdiger Roger Widmann (57), selbstständiger Kaufmann im Weihrauchhandel aus Waiblingen nicht, dass die Gemeindeverwaltung vorzeitig der Presse gegenüber seinen Namen offenbart.

Kandidat Nummer vier ist der Handwerks- und Baudienstleister Heiko Gold (41) aus Böbingen. Vize-Bürgermeister Hans Honold hatte zu Sitzungsbeginn als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses die Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder verpflichtet.

Keiner jünger als 25 Jahre oder älter als 65 Jahre

Hauptamtsleiter Martin Hofman hatte die eingegangenen Bewerbungen gründlich geprüft und dabei festgestellt, dass alle fünf Bewerber den Gesetzen Genüge getan hätten. Keiner sei jünger als 25 Jahre oder älter als 65 Jahre. Sämtliche Unterlagen seien fristgerecht eingegangen. Die Wählbarkeitsbescheinigung der Hauptwohnsitzgemeinde gehörte ebenso dazu wie die eidesstattliche Versicherung, nicht von der Wählbarkeit ausgeschlossen zu sein.

„Es gibt also keinen Grund, jemanden von den Kandidaten als Bewerber für die Wahl am 23. März auszuschließen“, zog Hans Honold das Fazit. Der Beschluss erging einstimmig. Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel entspricht der zeitlichen Reihenfolge, in der die fünf Kandidaten ihre Unterlagen in Sontheim abgegeben bzw. im Briefkasten eingeworfen haben.

Sollte die Wahl am 23. März noch keinen neuen/alten Bürgermeister ergeben, ist der entscheidende Urnengang am Sonntag, 6. April.

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