Flüchtender Bulle von der Polizei erschossen

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30.04.2012
Ein ausgebrochener Jungbulle beschäftigte den Eigentümer und die Polizei über acht Tage hinweg und musste letztlich, auch wegen der Nähe zur Autobahn, erschossen werden.
Der Jungbulle war acht Tage zuvor von einem Hof entlaufen und seither mehrfach gesichtet und gesucht worden. Am vergangenen Samstag (21. April), als das Tier verschwand wurde es zunächst von mehreren Nachbarn und anschließend auch von der Polizei gesucht.

In den darauffolgenden Tagen wurde das Rind zwar mehrfach, auch auf der Landesstraße gesichtet, konnte aber nicht eingefangen werden.  Am Samstag schließlich konnte das Tier von Anwohnern in eine umzäunte Weide getrieben werden.

Aber auch dem hinzugezogenen Tierhalter gelang es wiederum nicht sein Tier einzufangen, das vor ihm flüchtete und dabei sogar den Stacheldrahtzaun durchbrach. Erst am Sonntag wurde das Rind wieder gesehen, allerdings musste die Polizei nochmals drei Stunden im angegebenen Bereich suchen, bis sie das Tier gegen 16 Uhr auf einer Wiese zwischen Waldhausen und Simmisweiler antraf.

Da auch jetzt ein Einfangen nicht möglich war, wurde das Tier, um weitere Gefahren vor allem für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen, von der Polizei erschossen.
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