Sontheim/Stubental / Klaus-Dieter Kirschner Bis ins Frühjahr werden sich die Bauarbeiten am neuen Domizil für die Feuerwehr-Abteilung hinziehen. Die Gemeinderäte im Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr vergaben Dienstagabend erste Arbeiten an das Handwerk.

Gute Nachricht hatte Bürgermeister Olaf Bernauer: 45 000 Euro erhält die Gemeinde an Zuschuss für die Erweiterung des Feuerwehrhauses. Dafür sei man dem Kreisbrandmeister Rainer Spahr aber auch dem Regierungspräsidium in Stuttgart sehr dankbar.

Wie berichtet, hatte die Feuerwehr ihr bisheriges Domizil verloren. Der Vermieter hatte es für einen Wohnhaus-Neubau abgerissen. Seit dem steht das Tragkraftspritzenfahrzeug in einer Scheune. Dieses Fahrzeug ist, da schon drei Jahrzehnte alt, zum Ersatz vorgesehen.

Ortsbaumeister Hans-Peter Brenner stellte die Ausschreibungsergebnisse für eine Fahrzeughalle und den Umbau der alten Molke vor. In der Molke soll die Umkleide, ein Besprechungsraum und die Sanitärräume für die Feuerwehr entstehen.

Für die Erd-, Kanal-, Beton-, Maurer- und Abbrucharbeiten hatten sich sechs Firmen interessiert, drei gaben ihre Kalkulationen ab. Am günstigsten hatte das Baugeschäft Fetzer aus Giengen gerechnet: 66 134 Euro. Bei den Holzbau- und Dachdeckerarbeiten hatte bei zwei Firmen Holzbau Früholz aus Steinheim die Nase vorn: 61 112 Euro.

Das Bauvorhaben scheint auf Kante genäht zu sein. Das Bauprogramm wurde abgespeckt, räumte Brenner auf Frage von Gemeinderat Walter Kraft (FWV) ein. Im Moment verzichte man auf einen Lagerraums als Anbau zu der Fahrzeugbox. Auch noch andere Abstriche nannte Walter Kraft „befremdlich“, musste sich aber von Bürgermeister Olaf Bernauer sagen lassen, dass „dies in keinster Weise die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr mindert.“ Die Frage nach dem Baubeginn stellte Hans-Peter Mack (FWV): Seitens des Ortsbaumeisters, hieß es, die Fetzer starte Ende August. Das Gebäude werde bis zum Winter für den Innenausbau wetterdicht.