Herbrechtingen Festival-Stimmung im Klostergarten

Über einen vollen Klosterhof konnten sich der K2-Chor aus Bolheim und die Band Vi4er freuen.
Über einen vollen Klosterhof konnten sich der K2-Chor aus Bolheim und die Band Vi4er freuen. © Foto: Sabrina Balzer
Herbrechtingen / HZ 30.07.2018
Der K2-Chor aus Bolheim und die Band Vi4er heizten den Zuschauern mit ihrem Programm „Ring of Fire“ ein.

Das Mini-Festival im Herbrechtinger Klostergarten mit dem K2-Chor Bolheim und der Band Vi4er lockte so viele Besucher, wie sie der Garten sonst eher selten sieht. Sie kamen in Scharen und lagerten auf Decken, mitgebrachten Klappstühlen, Strohballen und Bierbänken rund um die Bühne. Chor und Band legten schwungvoll los und brachten die Gäste in Festival-Stimmung.

Zwar lautete die erste Liedzeile des Abends „I see the bad moon arisin'“, das hatte aber nichts mit der zu erwartenden Mondfinsternis zu tun, wie die Vorsitzende des K2-Chors, Cornelia Dauner, bei ihrer Begrüßung versicherte. Weiter ging es mit Johnny Cashs „Ring of fire“ und den „Ghostriders“. Spätestens bei „Country Roads“ sangen alle kräftig mit. Mit „Greensleeves“ zeigte sich der Chor von seiner sanften Seite, gefühlvoll unterstützt von Christof Dietrich an der Gitarre, der das Stück überraschenderweise mit dem „Nothing else matters“-Intro einleitete.

Die Band Vi4er und vor allem Drummer Kay Thierer als Sänger glänzte mit einer eigenen Interpretation von „Fields of gold“. Gitarrist Hermann Bangert zeigte im Laufe des Abends seine Virtuosität bei verschiedensten Soli. In lockerer Folge ging es weiter mit Mamma Mia, La Bamba, Lemon Tree. Songs, die der Chor mit sehr viel Freude interpretierte und das Publikum begeistert mitsang.

Überraschungsgäste sangen

Ebenso große Freude spürte man bei den Sängern des neugegründeten „Osr Chörle“, die als Überraschungsgast mit Chorleiterin Claudia Bühler auftraten. Schließlich bewies auch K2-Chorleiter Christian Vaida, dass er singen kann. Bei „More than Words“ begleitete er sich selber mit der Gitarre und sorgte noch einmal für einen romantischen Höhepunkt, bevor es Chor und Band mit zwei Beatles-Songs noch einmal krachen ließen.

Beim letzten Stück „Reach out“ zeigten Vi4er, unterstützt vom Chor, noch einmal ihr ganzes Potential und ließen die Klostermauern erzittern. „Don't worry, be happy“, die a cappella-Zugabe des Chors, leitete über in die Feuershow von Incendium und entließ die Besucher in die sternenklare Nacht.

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