Sontheim/Brenz Fairtrade-Siegel für die Sontheimer Schule verlängert

Am „Liebhabtag“ werden an der Sontheimer Schule fair gehandelte Rosen verschenkt. Außerdem wird im Sportunterricht mit „fairen“ Bällen gespielt.
Am „Liebhabtag“ werden an der Sontheimer Schule fair gehandelte Rosen verschenkt. Außerdem wird im Sportunterricht mit „fairen“ Bällen gespielt. © Foto: pm
Sontheim/Brenz / hz 10.02.2019
An der Sontheimer Grund-, Werkreal- und Realschule ist man mächtig stolz, dass man sich weiterhin „Fairtrade-School“ nennen darf.

Seit 2014 ist die Grund-, Werkreal- und Realschule (GWRRS) eine „Fairtrade-School“. Diese Auszeichnung muss beim Verein Trans-Fair in Köln alle zwei Jahre neu beantragt werden. Dabei ist der Nachweis zu erbringen, dass die Schule die geforderten Kriterien nach wie vor erfüllt.

Mächtig stolz ist man an der GWRRS daher, dass die neue Urkunde aus Köln inzwischen eingetroffen ist. „Nach Erfüllung aller Kriterien kann die GWRRS Sontheim den Titel Fairtrade-School für weitere zwei Jahre tragen. Durch ihr Engagement für den fairen Handel dient die Schule als Vorbild für andere Schulen“, heißt es in dem Schreiben.

Ausschlagend für die Titelerneuerung war, dass es an der Schule ein Team aus Lehrern, Schülern und Eltern gibt, das in jedem Jahr unter der Federführung von Lehrerin Bärbel Weiß das Konzept fortschreibt. Dabei ist es wichtig, den fairen Gedanken sowohl in den unterschiedlichen Klassenstufen und Fächern als auch bei zusätzlichen Schulaktionen zu thematisieren. Darüber hinaus sollen faire Produkte verkauft werden.

Sport mit „fairen“ Bällen

Im Alltag sieht das zum Beispiel so aus: Die Schüler spielen im Sportunterricht Hand-, Fuß, oder Volleyball mit fair produzierten Bällen, verschenken am „Liebhabtag“ fair gehandelte Rosen, arbeiten an Laptops mit fair hergestellten Computermäusen, gestalten „faire“ Weihnachtsanhänger aus Peru oder werden zum „fairen“ Frühstück eingeladen. Im Schülercafé werden an der Süßigkeitentheke ohnehin Schokolade, Kaubonbons, Sesamriegel und Gummibärchen sowie Kaffee, Tee, Kakao und Orangensaft aus fairem Handel angeboten. Und in der Schulküche achten die Schüler beim Einkauf von Nahrungsmitteln ebenfalls auf fair gehandelte Produkte. pm

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