Bürgermeister Michael Stütz bedankte sich am Montagabend persönlich bei Spendern und ehrenamtlichen Helfern. Für die Jubiläumsspenderin sowie den vorausgehenden und den nachfolgenden Spender gab es ein Geschenk sowie Blumen.

Für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sind Blutspendetermine Großkampftage, was die Organisation und die Bereitstellung von Fachpersonal und Helfern angeht. Auch für die notwendige Versorgung der Spender mit Vesper und Getränken muss gesorgt werden. Was dem DRK zugute kommt, ist das hohe Maß an Erfahrung und Routine. Und der Umstand, dass die Bereitschaft, Blut zu spenden, in der Bevölkerung zwar zurückgegangen, aber immer noch vergleichsweise hoch ist.

Hasan Gökcayin ist der Mann, der die Strippen zieht. Er kümmert sich um die Organisation der DRK-Blutspendeaktionen und die Öffentlichkeitsarbeit in den Kreisen Heidenheim, Ostalb, Alb-Donau und Göppingen. Dabei arbeitet er eng zusammen mit den Bereitschaften vor Ort. Im Königsbronner Fall sind seine unmittelbaren Ansprechpartner Bereichsleiter Ralf Schorcht und dessen Stellvertreterin Tanja Knezevic.

Jahr für Jahr stellt Gökcayin rund 150 Blutspendeaktionen auf die Beine. Das ist auch notwendig, denn die Krankenhäuser haben einen großen Bedarf an Blutkonserven, der täglich erfüllt werden muss. Nachdem das Blut den Königsbronner Spendern abgenommen war, wurde es nach Ulm in eine der drei Blutzentralen Baden-Württembergs gebracht und dort im Labor zur weiteren Verwendung bereit gemacht. Von den drei Zentralen Ulm, Mannheim und Baden-Baden werden dann sämtliche Krankenhäuser in Baden-Württemberg beliefert.

In Königsbronn freute man sich diesmal nicht nur darüber, den 20 000. Spender begrüßen zu können, sondern auch über den relativ hohen Anteil von Erstspendern. Bereitschaftsleiter Schorcht verbindet dies stets mit der Hoffnung, dass diese Spender auch weiterhin bei der Stange bleiben und zu regelmäßigen Spendern werden. Wie die alljährlichen Blutspenderehrungen immer wieder beweisen, sind erstaunlich viele Spender Wiederholungs- und durchaus auch Überzeugungstäter.

Die Hauptmotivation der Spender liegt nach wie vor neben dem karitativen Aspekt des Helfenwollens auch darin, gesundheitlich auf dem aktuellen Prüfstand bleiben zu wollen. Und dabei kann eine regelmäßige Blutkontrolle, wie sie bei den DRK-Blutspendeterminen erfolgt, nicht schaden.