Ochsenberg / Mit widrigen Wetterverhältnissen hatte die Ochsenberger Wehr bei ihrer Nachtübung am Gründonnerstag zu kämpfen.

Die durch Sirenenalarm eingeleitete Nachtübung fand an der Langweidstraße statt. Abteilungskommandant Bernd Wengert hatte einen Schwelbrand im Geräteschuppen angenommen, in dem Kinder vermisst waren.

Bei geschlossener Schneedecke galt es für die Mannschaft um Gruppenführer Roland Schmid zunächst, in dem stark vernebelten Geräteschuppen unter Atemschutz nach Vermissten zu suchen und aus einem Hydranten die Wasserversorgung aufzubauen. Weitere Trupps suchten mit Scheinwerfern die Umgebung ab. Mit vier C-Rohren wurde Brandbekämpfung bzw. der Schutz von Nachbargebäuden geübt.

Sowohl der Lichtmast am Feuerwehrfahrzeug als auch die zusätzlich aufgebauten Scheinwerfer leisteten gute Dienste: Innerhalb kurzer Zeit waren die Vermissten gefunden und an die Helfer des DRK Ochsenberg zur weiteren Versorgung übergeben. Der Verbandsplatz war in einer benachbarten Garage eingerichtet worden. Die vier „Verletzten“ wurden durch acht Rotkreuzhelfer fachmännisch versorgt. Sehr wichtig bei diesem Wetter war es, auf den Wärmeerhalt der Patienten zu achten.

Bei der Nachbesprechung war Hauptkommandant Uli Geißler zufrieden und lobte den guten Übungsablauf. Beachtung fand auch der Einsatzwille von nachrückenden Kameraden die mangels Fahrzeug die Übungsstelle im Laufschritt erreicht hatten. In solchen Fällen würde der bereits beantragte Mannschaftstransportwagen gute Dienste leisten.