Maibaum Eine Schaumkrone für die schönste Baumkrone

Auf dem Weg ins Kühllager: Christoph Hald, Geschäftsführer der Härtsfelder Familienbrauerei, sponsert 100 Liter Freibier für den „schönsten Maibaum im Heidenheimer Land“.
Auf dem Weg ins Kühllager: Christoph Hald, Geschäftsführer der Härtsfelder Familienbrauerei, sponsert 100 Liter Freibier für den „schönsten Maibaum im Heidenheimer Land“. © Foto: Timo Landenberger
Kreis Heidenheim / Timo Landenberger 12.05.2013
Der Maibaumwettbewerb der Heidenheimer Zeitung geht in die letzte Runde. 15 Kandidaten stehen zur Wahl. Nur noch am Montag kann abgestimmt werden.

Es wird ernst beim Maibaum-Wettbewerb. Seit knapp einer Woche liefern sich die 15 Kandidaten ein spannendes Rennen im Kampf um den Titel, denn bereits zum fünften Mal begibt sich die Heidenheimer Zeitung auf die Suche nach dem „schönsten Maibaum im Heidenheimer Land“. Noch ist nichts entschieden. Heute heißt es noch einmal: klicken was das Zeug hält, um den Spieß vielleicht noch einmal zu drehen.

Wer sich auch durchsetzt, Christoph Hald, Geschäftsführer der Härtfelder Familienbrauerei, steht bereits in den Startlöchern. Denn dem Gewinner gebühren neben Ruhm und Anerkennung auch eine Ehrenplakette für den Baum sowie stolze 100 Liter Freibier.

Titelverteidiger steht an der Spitze

Die besten Aussichten auf den Sieg hatte bis zum gestrigen Redaktionsschluss der Baum aus Ochsenberg. Mit 3,42 von fünf möglichen Punkten führte er das Feld an. Dicht gefolgt von den Vertretern aus Heuchlingen (3,03 Punkte) und Sontheim im Stubental (2,89 Punkte). Der Baum vom Zanger Berg hingegen könnte mit nur 1,78 Punkten noch ein kleines Wunder gebrauchen.

Doch wer weiß, die vergangenen Jahre haben gezeigt: In diesem Wettbewerb ist alles möglich. Ausnahmslos entbrannten bis zur letzten Minute spannende Konkurrenzkämpfe und auch 2012 konnte sich der amtierende Champion aus Ochsenberg erst in den letzten Zügen und nach sage und schreibe insgesamt 26 000 abgegebenen Stimmen an die Spitze setzen.

Bislang hat noch kein Baum zweimal abgeräumt, jedoch machen die Ochsenberger Maibaumfreunde mit einem noch höher gewachsenen Exemplar ihre Ambitionen einigermaßen deutlich, den Titel in diesem Jahr zu verteidigen. Doch auch die Konkurrenz hat sich so einiges einfallen lassen, um ihren Chancen etwas nachzuhelfen. Sei es nun ein Fernsehturm, die ökologisch korrekte Mehrfachverwendung des Stamms, brandneue Schilder oder ein Verfahren, das nur mit Muskelkraft bewältigt wird.

Auf www.hz-online.de/maibaum kann heute zum letzten Mal für den schönsten Baum abgestimmt werden.
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