Königsbronn Ein Hoch aufs Bier: Königsbronn feiert Brauerei-Geschichte

Historisches rund ums Königsbronner Bier gibt es derzeit in der Pfisterei zu sehen.
Historisches rund ums Königsbronner Bier gibt es derzeit in der Pfisterei zu sehen. © Foto: Hartmut Pflanz
Königsbronn / Hartmut Pflanz 07.05.2018
Die örtliche Museumssaison hat am Sonntag mit der Eröffnung der von Friedemann Blum gestalteten Sonderausstellung zur Geschichte der Königsbronner Klosterbrauerei begonnen.

Mit dabei war auch der letzte Mitbesitzer der Brauerei, Karl-Albrecht Haible. Gemeinsam mit den anderen Gästen lauschte er den Erläuterungen von Ulrich Knöller. Der Vorsitzende des Königsbronner Kulturvereins ging unter anderem darauf ein, dass die seit 1302 bestehende Brauerei lange Zeit der größte landwirtschaftliche Betrieb in Königsbronn war.

Was verraten die Bierbücher?

Interessantes konnten die Besucher zudem aus den Bierbüchern entnehmen, in denen alle Bierlieferungen aufgeführt sind. So wurden etwa im Juli 1906 an die acht Königsbronner Gaststätten 218 Hektoliter Bier geliefert.

Das, so Knöller, entspreche einem Tagesbedarf von 700 Litern. Zur gleichen Zeit wurden auch 23 Heidenheimer Gasthäuser von der Königsbronner Brauerei beliefert, unter anderem auch die Firma Voith, die im Juli 1906 mit 126 Hektoliter Bier beliefert wurde.

Ein Großteil der Ausstellungsgegenstände stammt aus der Sammlung von Roman Loschonsky. Er hatte dem Kulturverein seine Privatsammlung zur Verfügung gestellt.

Geöffnet ist die Ausstellung in der Pfisterei noch bis 3. Juli – jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

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