Zang Zanger Dorffest: Ein Hammel als Hauptpreis

Zang / Hartmut Pflanz 20.08.2018
Viele Besucher waren in Zang bei Lokalschau und Gottesdienst im Grünen dabei.

Glück mit dem Wetter hatten die Zanger Kleintierzüchter beim traditionellen 48. Dorffest. Den Samstagabend nutzten viele Nachtschwärmer, um die laue Spätsommernacht beim Vereinsheim zu genießen. Bereits am Mittag hatte Preisrichter Wilhelm Bauer aus Nürtingen die Nachzucht von Hühnern, Zwerghühnern und Tauben begutachtet. Ausgestellt wurden insgesamt 91 Tiere.

Den besten Hahn, einen Sumatra schwarz, hatte Bettina Barth. Die beste Henne (Hamburger Silberlack) kam von Robert Barth. Die Süddeutsche Mönchtaube blau von Rainer Barth wurde ebenso ausgezeichnet wie die beste Taube: Thüringer Brüster blau von der Zuchtgemeinschaft Rist. Die Zwerghühner waren die dritte zu bewertende Kategorie. Lena Stütz belegte mit Zwerg Seidenhahn weiß und der Zwerghenne Brahma gelb-schwarz-columbia jeweils den ersten Platz.

Der Sonntag begann mit einem von Prädikantin Carla Schied gestalteten und von Drehorgelspieler Gerd Duda aus Steinheim begleiteten Gottesdienst. Viel bestaunt wurden die in den großen Volieren ausgestellten Gänse, Tauben, Hühner und Kaninchen.

Höhepunkt des Tages war auch heuer wieder der Hammellauf. 30 Paare begaben sich in den Ring und drehten ihre Runden, bis nach etwa acht Minuten der Wecker klingelte. Im Ring waren vier Bretter verteilt, unter denen Fahnen lagen – entsprechend gekennzeichnet mit einem Preishinweis. Steht ein Paar beim Klingeln des Weckers auf einem Brett, hat es den auf der Fahne stehenden Preis gewonnen.

Hauptpreis war wieder ein Hammel, der an das Paar Siggi und Lassiel Bauda aus Toronto ging, die zur Zeit ihre Großeltern in Deutschland besuchen. Den ersten Trostpreis bekamen Anne Köpf und Leonie Müller aus Irmannsweiler. Über den zweiten und dritten Trostpreis freuten sich Bernd und Johannes Gräber aus Zang sowie Josef Feichtenbeiner und Erwin Nachtigall aus Bartholomä. Am Sonntagabend äußerte sich der Vereinsvorsitzende Rainer Barth voll auf zufrieden mit dem Verlauf des Festes, dem Wetter und mit der Besucherzahl.

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