Neresheim / Viktor Turad  Uhr
Der frühere Neresheimer Bürgermeister Gerd Dannenmann wurde von seinem Nachfolger ausgezeichnet.

Der frühere Bürgermeister Gerd Dannenmann ist jetzt Ehrenbürger von Neresheim. Im Rahmen einer Feierstunde überreichten ihm sein Nachfolger Thomas Häfele und Landrat Klaus Pavel eine Urkunde, die dem Altbürgermeister außergewöhnliche und herausragende Verdienste um die Stadt bescheinigt. Dannenmann war 32 Jahre lang Stadtoberhaupt und ist der elfte und einzige noch lebende Ehrenbürger.

Besondere Herausforderung

Thomas Häfele sagte in seiner Laudatio, das Amt eines Bürgermeisters sei nicht immer einfach, vor allem nicht über eine so lange Zeit und in einer Flächengemeinde wie Neresheim mit fünf starken und selbstbewussten Teilorten. „Diesen immer gerecht zu werden und den Ausgleich zu finden, ist eine besondere Herausforderung in der Gesamtstadt Neresheim.“ Gleichzeitig sei dies aber auch der Reiz der Stadt. Sie sei mit ihrer Vielfalt etwas Besonderes.

Der schwerste Moment in Dannenmanns Amtszeit sei sicherlich der Brand der Härtsfeldschule gewesen, fuhr Häfele fort. Aber es sei gelungen, die Schule wieder aufzubauen. Überhaupt habe sich die Stadt in der Amtszeit Dannenmanns hervorragend entwickelt.

Toskana des Osbalbkreises

Von einer erfolgreichen Arbeit des Geehrten sprach auch Landrat Klaus Pavel. Dannenmann habe Neresheim zu einer Bildungs- und Schulstadt gemacht, zur Perle des Härtsfelds, das die „Toskana des Ostalbkreises und Deutschlands“ sei.

„So rasend schnell vergeht die Zeit“, schmunzelte Dannenmann und erinnerte daran, dass er seinerzeit seinem Amtsvorgänger Anton Hegele die Auszeichnung der Ernennung zum Ehrenbürger überreicht habe. Er sei stolz auf und dankbar für diese besondere Anerkennung seines Wirkens, freute sich der frisch gebackene Ehrenbürger. „Dies ist mir Ehre und Verpflichtung!“