Kreis Heidenheim Drei Schulen ausgezeichnet mit Berufswahl-Siegel

Vertreter der mit dem Berufswahl-Siegel 2018 ausgezeichneten Schulen mit der Jury und Vertretern der IHK Ostwürttemberg vor dem IHK-Bildungszentrum in Aalen.
Vertreter der mit dem Berufswahl-Siegel 2018 ausgezeichneten Schulen mit der Jury und Vertretern der IHK Ostwürttemberg vor dem IHK-Bildungszentrum in Aalen. © Foto: IHK
Kreis Heidenheim / HZ 09.08.2018
Mit dem Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg wurden drei Schulen aus Ostwürttemberg ausgezeichnet.

Aalen. Viele Jugendliche stehen am Ende ihrer Schulzeit vor der Herausforderung, sich zwischen 350 dualen Ausbildungsberufen, zahlreichen fachschulischen Ausbildungsgängen und einer großen Zahl an Studiengängen entscheiden zu müssen. Diese Wahl für den eigenen Beruf bestimmt den weiteren Lebensweg maßgeblich und sollte daher gut vorbereitet sein, sagt die IHK Ostwürttemberg. Dabei komme den Schulen und ihren Partnern in Wirtschaft und Gesellschaft eine entscheidende Rolle zu. Mit dem Projekt „Boris – Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg“ werde die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Übergang Schule – Beruf gewürdigt.

Bereits der elfte Wettbewerb

Alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg waren dieses Jahr bereits zum elften Mal zur Teilnahme am Wettbewerb aufgerufen. Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Unternehmen, Schulen und Beratung bewertete die Bewerbungen anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs.

In Ostwürttemberg wurde in diesem Jahr das Berufswahl-Siegel an drei Schulen verliehen. Das Berufswahl-Siegel ist drei Jahre gültig. Danach kann sich eine Schule für weitere fünf Jahre re-zertifizieren lassen.

Zertifiziert wurden in diesem Jahr die Robert-Bosch-Realschule aus Giengen, die Härtsfeldschule aus Neresheim und die Konrad-Biesalski-Schule in Wört. Die Robert-Bosch-Realschule unter der Leitung von Schulleiter Dietmar Opitz stellte sich zum zweiten Mal der Zertifizierung und konnte auch dieses Mal wieder zeigen, dass die Schule ihre Aktivitäten in der Berufsorientierung weiter intensiviert hat. Auch die Konrad-Biesalski-Schule mit Schulleiter Thomas Buchholz hat mit ihren besonderen Berufsorientierungsmaßnahmen und den vielfältigen und auf die verschiedenen Bedürfnisse der Schüler ausgerichteten Aktivitäten bei der Re-Zertifizierung bewiesen, dass sie das Berufswahlsiegel Boris verdient haben. Die Härtsfeldschule Neresheim unter Schulleiter Heinz Schmidt hat sich dem Audit des Berufswahl-Siegels zum ersten Mal gestellt. Die Härtsfeldschule konnte die Jury mit ihrem Konzept zur beruflichen Orientierung überzeugen. Bei den gewürdigten Projekten steht der Austausch zwischen Schule und Wirtschaft im Vordergrund. Dabei reicht das Spektrum von schulisch organisierten Berufs-Infotagen bis hin zu gewachsenen Bildungspartnerschaften und vielem mehr.

Hintergrund zum Boris-Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg: Das Projekt verfolgt im Wesentlichen drei Ziele: Die berufliche bzw. Studienorientierung von Schülerinnen und Schülern zu verbessern, die Zusammenarbeit von Schulen und externen Partnern auszubauen sowie Transparenz hinsichtlich der Angebote und Aktivitäten zu schaffen. Damit soll der Wettbewerb angeregt und ein möglicher Einstieg in die Qualitätsentwicklung von Schulen aufgezeigt werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die erprobten Instrumente anderen interessierten Schulen zugänglich gemacht werden und das Netzwerk weiter ausgebaut wird. Die Gesellschaft wird getragen von dem Baden-Württembergischen Handwerkstag, dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag und der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände und der Baden-Württemberg-Stiftung. pm

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