Kreis Heidenheim Drei Gemeinden im Einklang mit dem Aalener Theater

Dischingens Bürgermeister Alfons Jakl zeigte sich angetan vom gemeinsamen Kulturvorhaben.
Dischingens Bürgermeister Alfons Jakl zeigte sich angetan vom gemeinsamen Kulturvorhaben. © Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Kreis Heidenheim / Klaus-Dieter Kirschner 22.08.2018
Ein gemeinsames Vorhaben soll die Kultur auf dem Härtsfeld stärken.

Dischingen. Ob am Ende der fünf Workshops die Uraufführung einer Härtsfelder Symphonie steht, ist noch offen. Der Intendant des Theaters der Stadt Aalen, Tonio Kleinknecht, kam jedenfalls ins Schwärmen bei der Auftaktveranstaltung am Ufer des Härtsfeldsees, bei der es um ein Vorhaben der freien Kunst-und Kulturszene des Ostalbkreises in Zusammenarbeit mit Neresheim, Dischingen, Nattheim ging, die hierfür auch Geld zur Verfügung stellen.

Geld fließt auch von der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, aus den „Leader“-Aktionsgruppen Jagst- und Brenzregion sowie aus den Töpfen des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) und der Ministerien für ländlichen Raum und für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Vor etwas mehr als zwei Dutzend Zuhörern betonte Dischingens Bürgermeister Alfons Jakl die „bisher schon prima Zusammenarbeit der drei Gemeinden“ im Bereich von Tourismus, Wasser- und Abwasserverband. „Ich bin sehr gespannt, was am Ende bei ,Wir sind das Härtsfeld' herauskommt.“

Rudolf Hollein (Nattheim) sah nicht nur als Vorstandsmitglied des „Gastlichen Härtsfelds“ die emotionale Ebene und wandelte den Slogan „Wir sind das Härtsfeld“ in den griffigeren Arbeitsauftrag um: „Lass das Härtsfeld in Dein Herz.“

Bis Februar nächsten Jahres sollen nun fünf Workshops ihre Arbeit machen. Am Ende, so Tonio Kleinknecht, könnte „ein lebendiger Reiseführer auf dem Härtsfeld“ stehen und womöglich sogar ein größeres Konzert. Lesli Röhm schwebt bei ihrem Theaterprojekt vor, dass nicht etwa Ensemblemitglieder des Aalener Theaters, sondern normale Leute vom Härtsfeld auftreten. Mit dem Geläut der Glocken in Nattheim, Neresheim oder Dischingen ließe sich ebenso etwas anfangen wie mit den Arbeitsgeräuschen der „Schättere“; Kleinknecht nannte das Stichwort „Geräuschorchester“. Diese ersten Ideen werden nun in den Workshops freilich noch weiter gesponnen.

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