Musik Die Rückkehr der Brenzquellbuam

Auf ein Wiedersehen und vor allem Wiederhören mit den Brenzquellbuam freuen sich nach vielen Jahren der Funkstille in Königsbronn schon viele Freunde flotter Volksmusik.
Auf ein Wiedersehen und vor allem Wiederhören mit den Brenzquellbuam freuen sich nach vielen Jahren der Funkstille in Königsbronn schon viele Freunde flotter Volksmusik.
Königsbronn / 02.02.2014
Die Brenzquellbuam kehren auf die Bühne zurück. Die legendäre Formation gibt in der Zusammensetzung von 1996 ein Comeback-Konzert.

Wer erinnert sich nicht an die legendären Königsbronner Straßenfeste, bei denen die Brenzquellbuam mit ihrer Musik das Publikum begeisterten? Viele Bierzelte füllten die Königsbronner, aber auch Hochzeiten wurden durch die Stimmungs-, Show- und Tanzband zum unvergesslichen Ereignis.

Nun haben die neun Musiker wieder zusammengefunden. Thorsten Ehm hatte die Idee und schon beim ersten Treffen im Gasthaus Hirsch in Königsbronn war klar, dass man einen gemeinsamen Auftritt planen wird. Seit vier Monaten proben sie nun regelmäßig im Musikerheim, um ein komplettes, vierstündiges Unterhaltungsprogramm auf die Beine zu stellen. Schon bei den ersten Proben zeigte sich, dass die Vollblutmusiker nichts von ihrem Können verlernt haben.

Da schon früher die Saisoneröffnung der Brenzquellbuam regelmäßig im Rahmen der Frühlingsfeste des Musikvereins Königsbronn erfolgte, starten sie auch beim diesjährigen Frühlingsfest in der Ostalbhalle mit ihrem Comeback. In der Besetzung von 1996 werden sie ein buntes Programm darbieten.

Noch heute schwärmen viele von der Band, die ihre erfolgreichste Zeit in den Neunzigerjahren hatte. Damals spielte sie zwei Tonträger ein und bestritt auch Auftritte in Funk und Fernsehen. Zu jener Zeit entstanden zudem die legendären Mitternachtsshows. Auftritte im gesamten süddeutschen Raum, von Hessen bis Österreich, von der Schweiz bis Bayern und sogar ein großer Fanclub in Thüringen waren die Folge.

Die größte Herausforderung für die Musiker ist derzeit sicherlich die fehlende Routine im Gegensatz zu früher. Damals hatten sie an jedem Wochenende oft mehrere Auftritte und studierten in den wöchentlichen Proben neue Programmteile ein. Nichtsdestotrotz sind die meisten „Buam“ weiterhin in unterschiedlichen Formationen noch musikalisch aktiv, sei es in einer Blaskapelle, einer Tanzband, einer Jazzcombo oder beim Musikverein Königsbronn, aus dem die Brenzquell-Buam 1966 entstanden sind. Ihren großen Erfolg verdankte die Gruppe vor allem dem kontinuierlichen Wandel ihres Repertoires und der Besetzung von reiner Blasmusik über zusätzlichen Gesang bis hin zu modernen Titeln.

Ein zweiter Erfolgsfaktor sind die zum überwiegenden Teil selbst arrangierten Stücke im einzigartigen und unverkennbaren Brenzquellbuam-Sound, der auch in der aktuellen regionalen Musikszene seinesgleichen sucht.

Leider, so bedauern schon viele, wird das aber kein dauerhaftes Comeback. Viele Musiker sind beruflich und familiär eingespannt und so wird es lediglich diesen einen Auftritt geben.

Umso mehr freuen sich die Fans auf den legendären Sound der Brenzquellbuam und ihre Show am 22. März ab 20 Uhr in der Ostalbhalle. Der Kartenvorverkauf beginnt am heutigen Montag, 3. Februar, bei der Zweigstelle Königsbronn der Heidenheimer Volksbank. Eine Tischreservierung ist ab 8 Personen möglich. Bewirtet werden die Gäste der Veranstaltung vom Förderverein Blasmusik des Musikvereins Königsbronn.

Ihr Comeback bestreiten die Brenzquellbuam in der Besetzung von 1996: Uwe Lang (Posaune, Tenorhorn, Trompete, Bass, Gesang), Thorsten Ehm (Schlagzeug, Gesang), Eugen Egetemaier (Posaune, Tenorhorn), Uwe Widmann (Klarinette, Saxophon), Jürgen Holz (Trompete, Conferencier, Gesang), Günter Lange (Klarinette, Sax, Gesang), Alex Germani (Bass, Gitarre, Bariton, Gesang), Klaus-Peter Weiser (Akkordeon, Keyboard, Gesang), Siggi Neubauer (Gitarre, Bass, Gesang).

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