Dettingen Die Lindenhalle ist auf der Zielgeraden

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Dettingen / Ulrich Bischoff 21.06.2018
Nach der Insolvenz des Generalunternehmers musste die Gemeinde die Bauleitung für die restlichen Gewerke selbst in die Hand nehmen.

„Das halbe Ortsbauamt weilt derzeit in Dettingen“, mit dieser Feststellung kennzeichnete Bürgermeister Roland Polaschek in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag das Treiben auf der Baustelle der Dettinger Lindenhalle. Nach der Insolvenz des Generalunternehmers musste die Gemeinde die Bauleitung für die restlichen Gewerke selbst in die Hand nehmen.

Der Innenausbau ist im vollen Gange, stellte Ortsbaumeister Bernd Müller fest, und benannte alle die „vielen kleinen Ecken“, an denen derzeit gewerkelt werde. Von der Elekroinstallation, über die Restarbeiten bei Duschen und WCs, bis hin zu Jalousien, Kücheneinrichtungen und Prallwänden strebe alles dem „Finish“ entgegen. Denn ehe der elastische Sportboden geliefert werde, geplant sei dies Anfang Juli, müssten die Hebebühnen die Halle verlassen haben. Mit der Lieferung des Aufzuges hapere es derzeit. Es scheine so, als habe die ganze Republik Fahrstühle bestellt.

Hans Mailänder (Grüne) sah die Prallwand vor der Fensterfront „etwas kritisch“. Für Handballer brauche man eine zwei Meter hohe Prallwand, versicherte ihm Polaschek aus der Erfahrung seiner früheren Handballpraxis. Ortsvorsteherin Anette Lindenmaier lobte das Engagement der Fachplaner. Die Halle habe in den vergangenen Wochen große Fortschritte gemacht.

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