Porträt Die D'Amores oder: Eine Familie namens Liebe

Trägt Liebe im Namen: die Familie D'Amore aus Nattheim
Trägt Liebe im Namen: die Familie D'Amore aus Nattheim
Nattheim / Annika Sinnl 13.02.2014
Es ist Valentinstag. Zeit also, sich der Liebe zu widmen. Einer Nattheimer Familie liegt sie nicht nur im Blut, sie trägt sie auch im Namen: die D'Amores im Porträt.
Es gibt nichts, das es nicht gibt. Dies gilt auch für die Nachnamen dieser Welt. Doch Stopp. An dieser Stelle sollen nicht jene Nachnamen thematisiert werden, die böse Reime oder Witze auf sich ziehen.
Nein, pünktlich zum Tag der Verliebten soll heute Herzerwärmendes im Mittelpunkt stehen. Und da wären wir schon bei jener Nattheimer Familie, die mit ihrem Namen so ganz und gar nicht hinterm Berg halten muss: die D'Amores aus Nattheim.

Die D'Amores, das sind Papa Frank D'Amore (30 Jahre), Mama Svenja D'Amore (29), Töchterchen Stella (3 Jahre) und Töchterchen Luana (3 Monate). Der Name D'Amore ist Programm: „Ja, wir verstehen uns alle wunderbar“, bestätigt Opa Francesco D'Amore.

Amore auf den ersten Blick

Doch erst einmal zurück zum Anfang. Frank – natürlich ein Halb-Italiener – und Svenja haben sich 2001 beim Maifest in Nattheim kennengelernt. Schnell hat's gefunkt. Es war quasi Amore auf den ersten Blick.
2009 folgte die Hochzeit, 2010 das erste Töchterchen, 2012 der Einzug ins eigene Haus und vergangenes Jahr erblickte schließlich Töchterchen Nummer zwei das Licht der Welt.

Auch wenn man es vermuten möchte, Svenja D'Amore hat sich ihren Frank nicht wegen des wohlklingenden Namens ausgesucht. „Nein, das hab ich natürlich nicht. Aber das fragt mich jeder“, sagt sie. Nun, schön findet sie den Namen natürlich dennoch. Und nicht nur sie. Überall werden die D'Amores auf ihren Namen angesprochen. „Ist ja schön“, „Wo kommt er her?“, „Klingt ja toll“, „Liebe“ . . . die Reaktionen sind vielfältig – und durchweg positiv.

Frank D'Amore ist Fußballer aus Leidenschaft

„Lustig ist auch: Jeder kennt Frank, nur er kennt die Menschen immer nicht“, erzählt Svenja. Als Fußballer – jetzt bei der TSV Herbrechtingen aktiv – hat er eben doch einen gewissen Bekanntheitsgrad, nicht zuletzt weil er regelmäßig in der Presse erwähnt wird. Sein ungewöhnlicher Name tut das Übrige.

Und was treiben die D'Amores nun so? „Derzeit steht Babysitting an, unsere Kleine ist ja erst drei Monate alt“, sagt Svenja D'Amore. Frank ist wie bereits erwähnt leidenschaftlicher Fußballer. Die kleine Stella eifert wiederum beim Rollkunstlauf der Mutter nach. Und natürlich steht ganz viel Familienleben auf dem Programm.

Übrigens: Der Fortbestand der D'Amores ist gesichert. Franks Bruder hat drei Söhne. Und wer weiß, vielleicht gibt ja die eine oder andere D'Amore-Tochter ihren Namen trotz Ehe nicht auf. Verständlich wär's.
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