Dettingen / hz Der rollende Café-Bus der Dettinger Kirchengemeinde ist fertig umgebaut. Am Sonntag wurde er mit vielen Neugierigen eröffnet.

Gepolsterte Sitzecken, maßgefertigte Tische, eine Theke, eine kleine Küche – und dazu knapp 300 PS: Der Café-Bus der Dettinger Kirchengemeinde ist fertig. Am Sonntag wurde der ehemalige Gelenk-Linienbus auf dem Platz vor der Schule der Öffentlichkeit vorgestellt. „Bus 300“ heißt er offiziell, in Anlehnung an die PS-starke Café-Sonderausstattung. Viele Besucher aus Dettingen und Umgebung nutzten das schöne Wetter für einen Ausflug zur neuen mobilen Begegnungsstätte.

Rund 10 000 Arbeitsstunden wurden laut Auskunft der Organisatoren vom harten Kern der 30-köpfigen ehrenamtlichen Helfergruppe in den Ausbau investiert. Unter anderem hat man 80 Quadratmeter Mehrschichtplatten und 400 Meter Kabel in dem 18 Meter langen und 15 Tonnen schweren Fahrzeug verbaut. Knapp 32 000 Euro Kosten fielen dabei an, komplett über Spenden und Zuschüsse finanziert.

Der Bus ist TÜV-zugelassen, allerdings nicht zur Personenbeförderung. Lediglich der Fahrer darf an Bord sein, wenn das mobile Café eine neue Haltestelle anfährt. Hauptaufgabe ist die Werbung für die Zeltkirche, die zwei Wochen lang vom 13. bis 28. Mai in Gerstetten stattfindet.

Was anschließend mit dem Bus passiert? Über die Zukunft ihres Cafés machen sich die ehrenamtlichen Bus-Designer keine Sorgen. Vermutlich wird man ihn für andere Veranstaltungen vermieten. Es haben sich bereits einige Interessenten gemeldet, die den Bus gerne ausleihen würden, verraten Jürgen Reinhardt und Johannes Ableiter – darunter die evangelischen Jugendwerke.