Fest Der Heimat ein Museum eingerichtet

Der Herbrechtinger Heimatverein feiert sein 30-jähriges Bestehen – und er tut dies am kommenden Sonntag im Heimatmuseum.
Der Herbrechtinger Heimatverein feiert sein 30-jähriges Bestehen – und er tut dies am kommenden Sonntag im Heimatmuseum.
Günter Trittner 02.09.2013
Der Heimatverein feiert sein 30-jähriges Bestehen. Er feiert dies in seinem „Denkmal“, dem Heimatmuseum. Und er tut dies am bundesweiten Tag des offenen Denkmals, am 8. September.

1983 hat sich in Herbrechtingen der Heimatverein formiert, 1984 konnten die Mitglieder bereits in der alten Mühle am Eingang des Eselsburger Tals das Heimatmuseum eröffnen. Seither können sich die Besucher jeden Sonntag in der warmen Jahreshälfte vergegenwärtigen, wie in der Vergangenheit in Herbrechtingen gelebt und gearbeitet wurde. Rund 150 Mitglieder zählt derzeit der von Gerhard Krämer geführte Verein.

Und etliche von diesen sind gefordert, wenn man am kommenden Sonntag das 30-jährige Bestehen feiert. Vor zehn Jahren zählte man am Aktionstag zum Jubiläum binnen weniger Stunden 500 Besucher.

Auch in diesem Jahr soll es am Festtag dem historischen Ambiente entsprechend um das vergangene Herbrechtingen gehen. Zu erleben sind „Handwerker, Hausfrauen und Heimarbeiten.“ Aufgeschlagen beim Museum ist zudem ein kleines Landsknechtslager, wo man sich im Bogenschießen üben kann. Flaschner Jürgen Pflanz wird sein Metier erläutern, Dietmar Dörflinger aus Bissingen wird in der Sattlerei arbeiten. Schäfer Hans Fischer hat sein Kommen zugesagt.

Es wird geschnitzt, Dill gespalten, gestrickt, gestickt, geklöppelt, gesponnen, Wolle gefärbt und gebuttert. Fürs leibliche Wohl wird gegrillt, werden Stockbrot, Dinnete und Rosenkuchen gebacken. 50 Mitwirkende, zumeist Mitglieder des Vereins, sind in den Aktionstag eingebunden, für den sich Vorsitzender Gerhard Krämer möglichst viele Besucher wünscht. Für die musikalische Umrahmung des Festes, das um 11 Uhr beginnt, sorgt der SAV Sontheim.