Sontheim/Brenz 70 Schüler haben sich mit Erster Hilfe beschäftigt

Sontheim/Brenz / Laura Strahl 09.07.2018
70 Schüler aus der Region haben sich am Samstag am Schulzentrum mit Erster Hilfe beschäftigt.

Was tun, wenn sich ein Mitschüler verletzt hat? Wie reagieren, wenn Erste-Hilfe-Maßnahmen nötig sind? Schulsanitäter, wie es sie mittlerweile an beinahe allen Schulen im Landkreis Heidenheim gibt, wissen in entsprechenden Situationen Bescheid. Bei Schulveranstaltungen oder während der Pausen sind sie zur Stelle und stets bereit zu helfen.

Gerstetter waren dabei

Als Dankeschön für ihren Einsatz, aber auch um Neues zu vermitteln, wird für die Sanitätsgruppen aus der Region jedes Jahr ein Schulsanitätstag organisiert. Als Ausrichter war dieses Mal der Kreisverband Heidenheim an der Reihe: Rund 70 Schüler von sieben Grund- und weiterführenden Schulen aus dem Kreis Heidenheim (das Bildungszentrum Gerstetter Alb war vertreten), dem Landkreis Göppingen, dem Ostalbkreis und dem Rems-Murr-Kreis folgten am Samstag der Einladung ans Schulzentrum in Sontheim/Brenz.

Dort waren für die Schüler zwischen zehn und 18 Jahren mehrere Stationen vorbereitet. So gab es Beispielsweise Parcours zu den Themen Bewusstlosigkeit, Wundversorgung und Schock sowie Reanimation mit dem Defibrillator zu bewältigen. „Den Umgang mit diesem Gerät haben die meisten Schüler noch nicht gekannt“, sagt Organisatorin Manuela Döll vom Heidenheimer DRK. Ebenfalls lehrreich war der Umgang mit einer besonderen Trage, dem Spineboard, spannend wurde es bei einer Fettexplosion. Eher lustig ging's dann beim Selbstversuch im Alterssimulationsanzug zu. Hilfe und Tipps erhielten die Schulsanitäter den Tag über von rund 40 Helfer von DRK und Feuerwehr.

Wichtig für Nachwuch

Ein Einsatz, den die Erwachsenen gerne aufbringen, sagt Döll. Schließlich seien die Schulsanitätsgruppen, die sich wöchentlich oder zweiwöchentlich treffen, wichtig für die Nachwuchsgewinnung. Wer schon an der Schule eine entsprechende Gruppe besucht, wechselt später vielleicht zum Jugendrotkreuz, macht ein Freiwilliges Soziales Jahr oder gar eine Ausbildung im Rettungsdienst.

Dass die Zahl der Schulsanitätsgruppen derzeit wieder zunimmt, sehe man daher mit großer Freude. Besonders Flüchtlingskinder seien interessiert – wegen der Gemeinschaft, aber auch um anderen helfen zu können.

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