Gewählt Daniel Salemi wird Bürgermeister von Langenau

Hat bei der Bürgermeisterwahl in Langenau die absolute Mehrheit verpasst: der Niederstotzinger Hauptamtsleiter Daniel Salemi.
Hat bei der Bürgermeisterwahl in Langenau die absolute Mehrheit verpasst: der Niederstotzinger Hauptamtsleiter Daniel Salemi. © Foto: Oliver Vogel
Niederstotzingen/Langenau / Laura Strahl 14.02.2016
Seine Tage als Hauptamtsleiter im Niederstotzinger Rathaus sind gezählt: Daniel Salemi hat am Sonntag die Wahl zum Bürgermeister der Stadt Langenau gewonnen.
51,9 Prozent – dieses Ergebnis war am Sonntagabend nach Auszählung der Stimmen hinter Daniel Salemis Namen zu lesen. Damit hat der Verwaltungswirt seine drei Mitbewerber um das Amt des Langenauer Stadtoberhaupts auch im zweiten Wahlgang hinter sich gelassen. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Christian Weber mit 45,5 Prozent. Auf Rang drei folgt Ragnar Holz (2,4 Prozent), das Schlusslicht bildet Michael Eckardt (0,1 Prozent).

„Man weiß nie, wie Wahlen ausgehen“, ließ Salemi nach seinem Wahlsieg wissen, insgeheim habe er im zweiten Wahlgang aber schon mit einem Sieg gerechnet. „Ich freue mich jetzt auf Neues“, sagt Salemi, der Abschied aus Niederstotzingen falle ihm dennoch schwer. „Mein Amt, meine Kollegen und die Bürger liegen mir sehr am Herzen“, so Salemi, der seit 2007 als Hauptamtsleiter in Niederstotzingen tätig ist.

Wann er seinen dortigen Schreibtisch räumen wird, steht noch nicht genau fest. Zuerst muss die Gültigkeit der Wahl bestätigt werden. Viel Zeit bleibt allerdings nicht: Langenaus Noch-Bürgermeister Wolfgang Mangold  hat am 31. März seinen letzten Arbeitstag. Amtsbeginn für Daniel Salemi wäre demnach am 1. April. Das wiederum bedeutet einen gewissen Zeitdruck für die Niederstotzinger Stadtverwaltung, die sich nun auf die Suche nach einem Nachfolger für Salemis Hauptamtsleiterposten machen muss. Die Stelle soll schon bald ausgeschrieben werden.

Im Vergleich zur ersten Wahl am 24. Januar hat sich Salemi übrigens um 5,5 Prozentpunkte verbessert. Mit 46,4 Prozent der Stimmen hatte der 38-Jährige unter den – damals noch sechs – Kandidaten die meisten Wählerstimmen ergattert, die notwendige absolute Mehrheit (mehr als 50 Prozent) aber verpasst. Bei der zweiten Wahl hätte zum Sieg auch die einfache Mehrheit gereicht. Dass es trotzdem mehr als 50 Prozent waren? „Ich freue mich über das deutliche Ergebnis.“
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