Königsbronn Bürgerbefragung: Königsbronn will's wissen

Königsbronn hat eine Bürgerbefragung gestartet.
Königsbronn hat eine Bürgerbefragung gestartet. © Foto: cw
Königsbronn / Carolin Wöhrle 11.07.2018
Alle Königsbronner müssten in diesen Tagen einen Fragebogen im Briefkasten vorfinden. Gefragt ist die Meinung der Bürger zur Gemeinde und Zukunftsoffensive.

Es ist nicht so, als wäre eine Bürgerbefragung etwas Neues in Königsbronn. Schon vor zehn Jahren hatte die Gemeinde ähnliche Fragebogen an die Haushalte verteilt. Anlass war damals der Start der Königsbronner Zukunftsoffensive gewesen, zu der mittlerweile sechs Arbeitskreise gehören, die wiederum in den vergangenen zehn Jahren rund 100 große und kleine Projekte umgesetzt haben.

Anlass in diesem Jahr ist erneut die Gruppe der ehrenamtlich Engagierten: Die Zukunftsoffensive sucht neue Aufgaben und auch diese sollen sich wieder an den Wünschen und Vorstellungen der Bürger des Hauptortes und der Teilorte orientieren. Für Bürgermeister Michael Stütz ein „erfolgversprechender Weg, um die Gemeinde weiter zu stärken und voranzubringen“.

Kooperation mit der Dualen Hochschule

Bei der aktuellen Befragung arbeitet die Gemeinde mit dem Steinbeis-Transferzentrum für Marketingforschung der Dualen Hochschule in Heidenheim zusammen. Die Sichtung und Auswertung erfolgt ausschließlich durch die DHBW. In den Bögen wird ganz allgemein nach der Zufriedenheit der Königsbronner gefragt, aber auch ganz konkret nach der Zukunftsoffensive und ihren sechs Arbeitskreisen. Mit welchen Arbeitskreisen war man besonders zufrieden, welche sollten nicht weitergeführt werden? Die wichtigsten Punkte der Befragung, die etwa zehn bis 15 Minuten in Anspruch nehmen soll, dürften aber die sein, die sich mit Ideen, Wünschen und Vorstellungen für die Zukunft beschäftigen: Was muss die Gemeinde bieten und verbessern, um die Lebensqualität vor Ort zu steigern?

Auch Firmen sind gefragt

Befragt werden dabei nicht nur die Bürger, sondern auch die ortsansässigen Firmen, die den Wirtschaftsstandort Königsbronn und die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung beurteilen sollen.

Um den Datenschutz zu wahren, bittet die Gemeinde darum, nirgends auf dem Fragebogen oder auf dem Briefumschlag den Namen oder die Adresse zu notieren. Die Befragung soll anonym bleiben.

Bis zum 25. Juli bleibt Zeit, den Fragebogen auszufüllen. Er kann postalisch im beigefügten Umschlag oder persönlich im Rathaus abgegeben werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel