Eselsburg Brückenbelag in „peinlichem Zustand“

Zwei Angebote zur Sanierung der Brücke bei Eselsburg liegen der Verwaltung vor.
Zwei Angebote zur Sanierung der Brücke bei Eselsburg liegen der Verwaltung vor. © Foto: Christian Thumm
Eselsburg / Günter Trittner 09.11.2018
Für die Sanierung des Stegs in Eselsburg am Lernort Brenz liegen der Verwaltung jetzt Angebote vor.

Gut Ding braucht Weile. Als im November 2017 Stadtrat Helmut Pfleiderer im Ausschuss für Umwelt, Bauwesen und Verkehrsangelegenheiten den Zustand der Brenzbrücke bei der früheren Eselsburger Kläranlage moniert hat, tat er es nicht zum ersten Mal. Heute gehört der Freie Wähler dem Gemeinderat nicht mehr an – die Brücke ist aber weiterhin marode. An Pfleiderers Stelle stellte bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses Dieter Mathes (CDU) die Gretchenfrage, wie es die Stadtverwaltung nun mit der Sanierung halten wolle. Dieter Frank, der Fachbereichsleiter Bau, muss diesmal nicht vertrösten, denn ihm liegen zwei Angebote von Unternehmen vor, die derzeit bewertet werden. Schnelle Hilfe hatte Frank zwar schon vor einem Jahr zugesagt und dabei an das Frühjahr 2018 gedacht, auf der Grundlage der eingereichten Angebote scheint heuer ein baldiger Sanierungsbeginn aber deutlich realistischer.

Nachgehakt wurde von Pfleiderer und Mathes vor allem deshalb, weil der Steg als Laufstrecke durch das Eselsburger Tal sowieso schon gut frequentiert ist, er aufgrund des in nächster Nähe gelegenen Lernorts Brenz mit Biberschauburg aber nochmals mehr genutzt wird. Auch der Stadtverwaltung ist bekannt, dass hier Bohlen angefault sind. Teilweise wurden einige überdeckt. Für Mathes ist es dennoch eine Stolperstelle geblieben. „Das wird immer peinlicher.“

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