Eselsburg / Ursula Hauser Leserbrief zum Artikel "Böse Überraschung bei Brenzbrücke" vom Samstag, 13. April 2019

Vorab erst einmal ein großes Lob an unseren Bürgermeister. Wie Herr Sipple zu erkennen gab, seien bereits beim Bau der Brücke gravierende Fehler gemacht worden. Holz verwittert! Das weiß jeder. Egal, ob mit oder ohne Dach.

Ob da ein Belag mit glasfaserverstärktem Kunststoff die richtige Wahl ist, wird sich in einigen Jahrzehnten zeigen. Wünschenswert wäre es. Allerdings bliebe dann noch die Tatsache, dass diese Brücke fast täglich mit tonnenschweren landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren und belastet wird.

Nicht ganz nachvollziehbar ist jedoch, dass der Grasvorrat jenes Bauern während der Renovierungsarbeiten nicht ausreichen soll. Um diese Jahreszeit wächst das gut gedüngte Gras doch üppig.

Warum baut nicht jener Landwirt einen eigenen Übergang über die an sein Grundstück angrenzende Brenz. Dann könnten seine Kühe ungestört zum anderen Ufer gelangen. Somit hätten nicht nur wir Eselsburger, sondern auch die vielen Spaziergänger und Besucher künftig eine saubere Brücke ohne Kuhdreck (der dem Brückenbelag bestimmt nicht zuträglich ist).

Ursula Hauser, Eselsburg