Bahn Brenzbahn: Regio-S-Bahn hat Vereinbarung mit dem Land geschlossen

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Symbolbild © Foto: Siggi Falten
Kreis Heidenheim / HZ 30.12.2017
Der Verein will den Ausbaubedarf ermitteln und zudem Möglichkeiten zur Finanzierung untersuchen.

Der Verein Regio-S-Bahn Donau Iller, dem auch der Kreis Heidenheim angehört, hat diese Woche eine Kooperationsvereinbarung mit dem Land geschlossen. Ziel: Gemeinsam mit der bayerischen Nachbarregion soll ein S-Bahn-System mit einheitlichen Bedienstandards sowie abgestimmten Anschlüssen etabliert werden. Durch den Ausbau von Strecken in Baden-Württemberg (Brenz-, Donau-, Filstal-, Südbahn, Laupheim/West – Laupheim/Stadt) und in Bayern (Bayerische Donau-, Illertal-, Mittelschwabenbahn, Senden-Weißenhorn) soll barrierefreies Reisen und bequemes Umsteigen auch auf andere Verkehrsmittel ermöglicht werden, heißt es in einer Mitteilung des Verkehrsministeriums.

Die Umsetzung der Konzeption erfordere Investitionen in Infrastruktur, Fahrzeuge und Betriebsleistungen, heißt es in dem Schreiben. Daher sei eine enge Zusammenarbeit nötig. Die Grundlagen wurden nun in der Kooperationsvereinbarung beschlossen. „Das Land misst dem Projekt eine hohe verkehrspolitische Bedeutung bei und wird die Projektierungs- und Planungsphase unter Federführung der Region nach Kräften unterstützen“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.

Ist der Ausbau wirtschaftlich

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch, Vorstandsvorsitzender des Vereins, sagte: „Die Kooperationsvereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg bringt das Projekt Regio-S-Bahn Donau-Iller einen guten Schritt in die richtige Richtung. Ich bin dankbar, dass wir in dieser Sache mit dem Land an einem Strang ziehen.“

Wie geht es nun weiter? Zunächst sollen vertiefende Gespräche zu den planerischen, betrieblichen und finanziellen Rahmenbedingungen geführt werden. So soll der Ausbaubedarf ermittelt werden. Außerdem geht es darum, Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit des Vorhabens anzustoßen und alle in Frage kommenden Finanzierungsinstrumente zu prüfen.

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