Bericht Brenzbahn: Häfele pocht auf Formulierung

© Foto: Jennifer Räpple (HZ)
Heidenheim / 13.02.2014
Mit scharfer Kritik hat sich Willi Häfele, Fraktionschef der SPD im Kreistag, gegen die Wortwahl der Heidenheimer Zeitung bei Berichten zum bevorstehenden Bahngipfel in Sontheim gewandt.

Häfele stößt dabei die Verwendung des Begriffes „zweigleisig“ auf, der im Rahmen der Forderungen der Brenzbahn-Anlieger erhoben wird. Zwei zusätzliche Gleisabschnitte zum Passieren sollen bei Rammingen und bei Bergenweiler entstehen, um unter anderem einen Stundentakt zu ermöglichen. Zwischen Langenau und Ulm besteht dieser Stundentakt bereits, was auch durch ein dort bereits bestehenden Abschnitt mit zwei Gleisen (bei Thalfingen) ermöglicht wird.

Analog zur Forderung des Landkreises nach einem „zweigleisigen“ Ausbau zwischen Langenau und Hermaringen hatte unsere Zeitung zweimal verkürzt formuliert, die hier geforderte „Zweigleisigkeit“ bestehe zwischen Langenau und Ulm bereits (zuletzt in einer Meldung am 12. Februar).

Häfele nimmt es genau – und sieht Grund, die HZ zu maßregeln: „Falsche Behauptungen werden nicht richtig, auch wenn sie gleich zweimal in unseren Heidenheimer Tageszeitungen stehen“, so Häfele in einer Stellungnahme: „Vielleicht wäre es hilfreich, wenn die dafür zuständigen Redakteure einmal selbst mit unserer Brenzbahn nach Ulm fahren würden. Dann könnten sie nämlich mit eigenen Augen sehen, dass es auf der gesamten Brenzbahn zwischen den Bahnhöfen bis heute keine Zweigleisigkeit gibt“, so der SDP-Fraktionschef.

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