Fest Breamahock: Sause auf dem Martinsplatz

Nattheim / Annika Sinnl 17.05.2013
Er hat sich etabliert, der Breamahock. Auch in diesem Jahr wird sich der Martinsplatz in einen Festplatz verwandeln. Die Neuerung: Die Feuerwehren kämpfen um das Leistungsabzeichen.

Nein, wegzudenken ist er nicht mehr. „Der Breamahock hat sich etabliert“, ist sich Tobias Weber sicher. Er ist als Vorsitzender des Nattheimer Kultur- und Jugendvereins federführend für die Organisation des Festes zuständig. Um die 5000 Menschen strömten vergangenes Jahr auf den Martinsplatz. „Wir haben uns jedes Jahr gesteigert“, hält Weber fest.

So soll es auch dieses Jahr sein, wenn von 5. bis 7. Juli rund um den Martinsplatz der mittlerweile fünfte Breamahock stattfindet. Weil vor allem das Wetter jedes Jahr das alles entscheidende Kriterium ist, arbeitet das Organisationsteam derzeit an einer wetterfesten Lösung. „Wir sind dran, wissen aber noch nicht genau, wie wir es machen“, teilt Weber mit und fügt hinzu: „Das Fest findet auf jeden Fall und bei jedem Wetter statt.“

Wie das Programm aussehen wird, wissen die Organisatoren – etwa 20 Vereine sind beteiligt – wiederum bestens. Dabei setzen sie auf Altbewährtes. Am Freitag, 5. Juli, ist um 19 Uhr Bieranstich, den Bürgermeister Norbert Bereska vornimmt und der vom Musikverein Nattheim begleitet wird. Ab 20.30 Uhr spielt „The Seer“ und ab 22 Uhr „Liberty“, wobei die Band dabei ihren 25. Geburtstag feiert. Ab 20.30 Uhr veranstaltet der Liederkranz zudem ein Karaokesingen in der Alten Schule.

Am Samstag, 6. Juli, finden ab 8 Uhr im Rahmen des Festes die Wettkämpfe um das Feuerwehr- Leistungsabzeichen statt, ehe dann ab 14 Uhr das dritte Nattheimer Straßenrennen startet. Ab 19.45 Uhr werden die Sieger geehrt.

Ab 20.30 Uhr heizt die Kinderrockband „Randale“ ein und ab 21.45 Uhr gibt es Rock'n'Roll mit „The Cash“. In der Alten Schule wird von 18 bis 23 Uhr Kinderbetreuung angeboten und in der Alten Schlosserei steigt ab 21 Uhr eine Neue-Deutsche-Welle-Party mit DJ Oli.

Am Sonntag, 7. Juli, findet ab 10.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst mit dem Musikverein Auernheim statt. Ab 12 Uhr spielt der Musikverein zum Mittagstisch auf. Ab 13 Uhr öffnet dann die Spielstraße für Kinder und ab 14.30 Uhr sorgen die Vereine mit unterschiedlichen Auftritten für Unterhaltung. Ab 16 Uhr spielt wiederum der Musikverein Nattheim auf.

So weit, so bewährt. Ob Weber Zukunftspläne hat? „Mein Traum ist es, irgendwann zwei Bühnen zu haben“, sagt er. „So groß sind wir aber noch nicht.“ Das Fest solle lieber behutsam wachsen. In erster Linie steht ohnehin ein anderes Ziel im Vordergrund: Der Breamahock soll die Menschen zusammenbringen, ein Ort der Begegnung sein.

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