Königsbronn / Carolin Wöhrle  Uhr
Vor eineinhalb Wochen brannte es auf dem Betriebsgelände von C. F. Maier in Königsbronn. Wie das Feuer entstand, ist noch immer unklar.

Am späten Nachmittag des 26. August, fingen Kunststoffteile auf dem Gelände der Firma C. F. Maier an der Wiesenstraße plötzlich Feuer. Eine große Rauchwolke, die bis nach Schnaitheim sichtbar war, ließ Schlimmes erahnen. Glücklicherweise blieb es bei einem Sachschaden von 50 000 Euro.

Lediglich die genannten Kunststoffteile und der Teil einer Halle wurden beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Völlig unklar war die Brandursache. Daran hat sich auch eineinhalb Wochen später nichts geändert: Man ermittle in alle Richtungen, heißt es von der Ulmer Polizei-Pressestelle. Brandstiftung könne man zwar nach wie vor nicht ausschließen, gleichwohl gebe es derzeit auch keine konkreten Hinweise darauf.

Nach dem Großbrand bei der Königsbronner Firma C.F. Maier gehen Beamte des Polizeipostens Steinheim der Frage nach der Brandursache nach.

Derzeit fehle noch die Auswertung von Spuren, die an das Landeskriminalamt geschickt wurden. „Bis Ergebnisse vorliegen, kann es allerdings noch bis zu drei Monate dauern“, so ein Sprecher der Polizei. Warum? Weil kein konkreter Verdacht vorliege. In so einem Fall müsse das LKA priorisieren und Spuren im Zusammenhang mit einem konkreten Tatverdacht zuerst auswerten.

Bildergalerie Großbrand bei C.F. Maier