Gerstetten Blumenwiesen für Gerstetten und die Bienen

Auch die Geranien am Bahnhof sind laut Andreas Müller (CDU) ökologisch nutzlos.
Auch die Geranien am Bahnhof sind laut Andreas Müller (CDU) ökologisch nutzlos. © Foto: Markus Brandhuber
Gerstetten / Christine Weinschenk 03.08.2018
Ökologisch wertvolle Pflanzen solleten laut Gemeinderat Roland Fetzer in Gersteten gepflanzt werden.

Für Diskussionen im Gemeinderat sorgte eine Anregung von Roland Fetzer (KWG). Er sprach sich dafür aus, mehr Blumen und Blüten in der Gemeinde zu säen. Nicht nur die Imker würden sich freuen, auch die überlasteten Mitarbeiter des Bauhofes bräuchten die Grünflächen dann nicht mehr so häufig zu mähen. Andreas Müller (CDU) differenzierte.

Ein Großteil der mit Blumen bepflanzten Flächen, etwa das Geranienfeld beim Bahnübergang, sei ökologisch wertlos. „Die Nektarien wurden den Blumen weggezüchtet, da findet kein Insekt etwas.“ Stattdessen sollte man auf der einen oder anderen Fläche in der Gemeinde eine Blumenwiese anlegen oder Pflanzen aussäen, die für Hummeln und Bienen Nahrung darstellen. Dies, so Annette Lindenmaier (FWV), sei in Dettingen jüngst geschehen.

Auch Privatleute und Vereine können etwas machen

Auch Privatleute seien gefragt, so Müller, und sprach von einer Sucht nach Steingärten. Ebenso die Obst- und Gartenbauvereine. Sie sollten ihre Kriterien für Blumenschmuckwettbewerbe überdenken. Werner Häcker (FWV) sprach sich dafür aus, ein Konzept zu erarbeiten: „Was wird kurz gehalten und wo lassen wir was wachsen.“ chw

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