Wahl Bernd Steiner kandidiert erneut

Mit seiner langjährigen Erfahrung kandidiert Bernd Steiner erneut als Bürgermeister.
Mit seiner langjährigen Erfahrung kandidiert Bernd Steiner erneut als Bürgermeister.
Syrgenstein / Joelle Reimer 10.02.2014
Bereits seit 1984 ist Bernd Steiner als Bürgermeister für die Gemeinde Syrgenstein tätig, nun kandidiert er erneut bei der bevorstehenden Wahl. Dass er dieses Amt mit viel Herzblut ausübt, wird deutlich, wenn er über seine Vorhaben in der Gemeinde spricht.

Als einziger Kandidat stellt sich der 60-jährige Bernd Steiner zur Wiederwahl am Sonntag, 16. März, in Syrgenstein.

Auf eine 30-jährige Tätigkeit als Bürgermeister kann Steiner bereits zurückblicken, und wenn es nach ihm geht, sollen noch einige Jahre dazu kommen. „Der Umgang mit den Menschen hier und die Arbeit für die Bürger macht mir viel Freude“, sagt er und nennt dies gleichzeitig als Hauptgrund, weshalb er seine Arbeit weiterführen möchte. Steiner plant, die anstehenden und bereits begonnenen Projekte wie den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses und einer Pflegeeinrichtung fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen – die Städtebauförderung steht bei ihm hoch im Kurs.

„Im Bachtal und in der Gemeinde Syrgenstein zu leben ist eine Freude, die ich gerne mit vielen teilen möchte“, urteilt Steiner über seinen Wohnort. Steiner, der Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen studiert hat, war vor seiner Zeit als hauptamtlicher Bürgermeister in der freien Wirtschaft als EDV-Projektleiter tätig. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. In seiner Freizeit interessiert er sich für erneuerbare Energien und arbeitet gerne in der Landwirtschaft. Nebenher belegt er Positionen in etlichen Ehrenämtern und Ausschüssen, wie beispielsweise dem Energieverein Sonnenkraft Dillingen, dem Arbeitskreis Jugendhilfeplan und der Radwegekommission.

„In einer Arbeitszeit von 30 Jahren bleibt es nicht aus, dass man auch schon einiges erreicht hat“, resümiert Steiner rückblickend seine bisherige Amtszeit. So gelte Syrgenstein nach der stetigen und erfolgreichen Entwicklung der Gemeinde heute als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort. Diese Entwicklung wolle Steiner unbedingt fortsetzen. „Als ländlich geprägte Gemeinde steht man natürlich immer in Konkurrenz zum städtischen Bereich“, gibt der Kandidat zu bedenken. Deshalb ist es für ihn zukünftig eine wichtige Aufgabe, die Stärken der Region herauszuarbeiten und zu fördern. Dabei werde die interkommunale Zusammenarbeit immer wichtiger, mit Bachhagel und Zöschingen wurde beispielsweise bereits ein gemeinsamer Internetauftritt verwirklicht.

Auch die demografische Entwicklung der Gemeinde müsse man Steiner zufolge im Blick behalten, doch konkrete Schwierigkeiten sieht der 60-Jährige nicht. „Für mich sind das keine Probleme – ich nenne es Aufgaben, die es zu lösen gilt.“