Linsenfest Linsenfest: Keiner musste hungrig nach Hause gehen

Der Klassiker beim Linsenfest: Alb-Linsen mit Spätzle und Saitenwürsten.
Der Klassiker beim Linsenfest: Alb-Linsen mit Spätzle und Saitenwürsten. © Foto: Ulrich Bischoff
Gussenstadt / Ulrich Bischoff 02.10.2018
Sieben Gerichte hatte die Gussenstadter Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes in diesem Jahr im Angebot.

Esau, so steht es in der Bibel, hat einst sein Erstgeburtsrecht um ein Linsengericht an seinen Bruder Jakob verkauft. Beim zehnten Linsenfest wäre der Einsatz für Esau am Sonntag um ein Vielfaches höher gewesen. Um 11 Uhr öffnete die Ortsgruppe Gussenstadt des Deutschen Roten Kreuzes die Tore zur Turn- und Festhalle und ließ die ersten Gäste ein. Eine Stunde später bereits waren die Tischreihen voll besetzt.

Halb Gussenstadt war dabei

Bei herrlichem Herbstwetter nutzte halb Gussenstadt die Gelegenheit, die Linsenspezialitäten aus den Kochtöpfen der DRK-Wirte zu genießen. Um die Mittagszeit herum wurden Plätze in der Halle rar. Manche der Besucher mussten vertröstet oder gar abgewiesen werden. Bernhard Mengele war heuer der Küchenchef. Er, der dafür sorgen musste, dass Hunderte von Mahlzeiten fristgerecht über den Tresen gingen, musste für den erkrankten Manfred Gunsilius einspringen. Küchenhilfen und Zuträger aber verstanden sich trotzdem und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Was den kulinarischen Genuss betrifft, ließ sich das DRK noch nie lumpen. Sieben Köstlichkeiten hatten die DRKler heuer im Angebot. Der Klassiker waren wieder Alb-Linsen, Saitenwürstle, Sauerkraut und Knödel. Wer einen größeren Hunger mitgebracht hatte, bestellte als Vorspeise Linsenschaumsuppe oder ließ sich als Gruß aus der Küche Ziegenfleisch schmecken. Für den Erntedankmarkt hatten die Veranstalter vor der Halle Stände mit Süßwaren, Honig, Schnitzereien und Drechslerarbeiten aufgebaut.

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