Planung Am Nolberg künftig Gewerbe statt Klärbecken

Trümmerfeld mit Pfütze: Der nicht abgerissene Teil des Nachklärbecken bleibt im Boden und wird zugeschüttet.
Trümmerfeld mit Pfütze: Der nicht abgerissene Teil des Nachklärbecken bleibt im Boden und wird zugeschüttet. © Foto: Oliver Vogel
Herbrechtingen / 28.05.2013
Stück für Stück sind die nicht mehr benötigten Bauwerke auf dem Kläranlagengelände am Nolberg verschwunden. In Kürze soll die Erschließung des künftigen Gewerbegebiets beginnen.

Das Herbrechtinger Abwasser wird längst in Mergelstetten gereinigt, deshalb sind am Nolberg etliche Funktionseinrichtungen überflüssig geworden. Am augenfälligsten ist der teilweise Abriss des 3800 Kubikmeter fassenden Nachklärbeckens. Ein Drittel der kreisförmigen Außenwand wurde entfernt, um den Bau der Erschließungsstraße für das künftige Gewerbegebiet zu ermöglichen. Der Rest bleibt im Boden, da er dort nicht stört, seine Beseitigung aber recht teuer käme.

Stadtbaumeister Dieter Frank berichtet von großem Interesse an den fünf Bauplätzen, auf denen Gewerbe, jedoch kein Einzelhandel angesiedelt werden darf. In Kürze sollen in Regie der Stadt die Erschließungsarbeiten beginnen. Zunächst sind der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie der Straßenbau an der Reihe. Anschließend übernehmen die Technischen Werke die Versorgung des Areals mit Gas, Wasser und Strom. Dazu wird ein Rohr aus Richtung Vohenstein unter Brenz und B 19 hindurch herangeführt. bren