Bildergalerie AKW Gundremmingen: So sieht ein Castor aus der Nähe aus

Wie werden Castor-Behälter beladen und gelagert - das war Thema beim jüngsten Infoabend, zu dem der AKW Betreiber aufs Werksgelände eingeladen hatte.
© Foto: Catrin Weykopf
Vor jedem der beiden Reaktorgebäude befindet sich ein Kran, mit dem Castoren abgeladen werden können.
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Hier beginnt für Werksangehörige und Besucher der Bereich, innerhalb dem man einen Helm tragen muss.
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Auf Schienenfahrzeugen wie diesen werden die Castoren über das Werksgelände bewegt. Gezogen werden diese Waggons von einem Unimog.
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Durch das rote Tor gelangen leere Castoren in das Reaktorgebäude. Dort werden sie mit einem Aufzug bis nach oben auf Höhe des Abklingbeckens gefahren, wo sie zuerst inspiziert und dann beladen werden.
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Ein leerer Castor vor Block C. Einfach so dastehen wie auf diesem Bild würde er im regulären Kraftwerksbetrieb allerdings nicht. Dieser Behälter wurde eigens für die Besucher des Infoabends dort abgestellt.
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Bis zu 130 Tonnen schwer, zwei Millionen Euro teuer und Platz im Inneren für 52 abgebrannte Brennelemente: Castoren sind Kolosse.
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Wolfgang Reuter von der Herstellerfirma GNS erklärt den Besuchern den Aufbau eines Catsors. Die GNS ist eine Tochtergesellschaft der Stromerzeuger Eon, RWE, EnBW und Vattenfall. Sie stellt nicht nur Castoren her, sondern betreibt auch die Zwischenlager in Ahaus und Gorleben.
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Castoren werden innerhalb von drei Minuten aus 165 Tonnen Graguss gegossen. Nur zwei Gießereien deutschlandweit verfügen über die Ausstattung und das Know-How, um diese Behälter herzustellen.
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Einer der Tragzapfen: Um Castoren zu bewegen und aufzurichten, werden hier Halterungen angebracht. Mittels eines Krans lässt sich der Gussbehälter anschließend rangieren.
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Ein Tragzapfen aus der Nähe.
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Die Verschraubung des Sekundardeckels. Castoren verfügen über zwei Deckel - einen im Inneren und einen zweiten außen.
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Maximal 40 kW darf die Nachzerfallswärme betragen, die durch die Beladung mit abgebrannten Brennelementen entsteht. Um Wärme besser abführen zu können, verfügen Castoren über Kühlrippen, die aus dem am Stück gegossenen Behälter gedreht werden.
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Ist ein Castor schließlich mit Brennelementen beladen (der in Gundremmingen verwendete Typ Castor V/52 fasst 52 Brennelemente) wird er ins benachbarte Zwischenlager gebracht.
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Das Standort-eigene Zwischenlager (SZL) in Gundremmingen befindet sich in Sichtweite zu den Reaktoren. Darin lagern Stand Juli 2016 bereits 45 befüllte Castoren. Rund 180 sollen es einmal werden.
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21. Juli 2016, 00:00 Uhr
Rückbau

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