Karl Braun, Silke Hanak, Ute Laib und Ernst Ortlieb werden dem künftigen Gremium nicht mehr angehören. 40 Jahre kommunalpolitischer Erfahrung würden damit den Ratstisch verlassen, erklärte Mailänder in der jüngsten Sitzung. Sie seien vor Jahren angetreten, um in ihrem Heimatort etwas zu bewegen. Mit viel Engagement, Sachverstand und hohem Zeiteinsatz hätten sie in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, wegweisende Projekte auf den Weg zu bringen.

Man habe viel diskutiert und sei vielleicht auch nicht immer einer Meinung gewesen, doch Demokratie lebe von der Vielfalt der Meinungen und auch mal von hitzigen Diskussionen. Demokratie brauche aber auch die Bereitschaft zum Kompromiss. Eine Eigenschaft, die alle vier Räte miteingebracht hätten. Darüber hinaus, so Mailänder scherzhaft, sollte man als Politiker über Frustrationstoleranz und am besten eine Prise Humor verfügen.

Die vier scheidenden Räte bat er, sich auch in Zukunft für Hermaringen zu engagieren.

Ein besonderes Dankeschön Mailänders ging an Karl Braun, der zehn Jahre lang das Amt des Bürgermeister-Stellvertreters innehatte. Er sei ihm stets ein wertvoller Ratgeber gewesen, betonte Mailänder. Mit einem Augenzwinkern fügte er an, dass Braun ihn mit seiner ausgleichenden und besonnenen Art sicherlich auch das eine oder andere Mal davor bewahrt habe, Dinge zu forsch anzugehen.

Für Karl Braun (15 Jahre), Silke Hanak (zehn Jahre), Ute Laib (acht Jahre) und Ernst Ortlieb (sieben Jahre) gab es als kleine Anerkennung ihres Engagements im Gemeinderat Geschenkkörbe.