Aktion "Nattheim schwimmt" 53 Kilometer für einen guten Zweck

Ein Kreuzchen pro Bahn: Die TSG-Schwimmabteilung dokumentierte die zurückgelegte Strecke der Schwimmer am Aktionstag. 53 Kilometer kamen im Ramensteinbad zusammen.
Ein Kreuzchen pro Bahn: Die TSG-Schwimmabteilung dokumentierte die zurückgelegte Strecke der Schwimmer am Aktionstag. 53 Kilometer kamen im Ramensteinbad zusammen. © Foto: Timo Landenberger
Nattheim / Timo Landenberger 26.09.2016
Trotz guten Wetters zog es am Samstag etliche Schwimmer ins Hallenbad. Der Aktionstag „Deutschland schwimmt“ war ein Erfolg.

Samstagmittag im Ramensteinbad: Bahn für Bahn bringen die fleißigen Schwimmer in dem 25 Meter langen Becken hinter sich. Da geht es um Ausdauer. Und heute auch um einen guten Zweck. Denn die Unternehmen Disney, Rewe und Allianz hatten zum Aktionstag „Deutschland schwimmt“ gerufen und versprochen, 200 000 Euro zu spenden, sofern die Teilnehmer es gemeinsam schaffen, die deutsche Grenzlänge von 3621 Kilometern zu erschwimmen. Die Summe soll den Organisationen „Die Arche“ und „Für Kinder“ zugute kommen und dazu beitragen, dass bedürftige Kinder das Schwimmen lernen können.

Bundesweit kamen 242 Schwimmbäder dem Aufruf nach, darunter auch das Ramensteinbad. So wurden zwischen 10 und 16 Uhr insgesamt ganze 27 597 Kilometer geschwommen und damit um ein vielfaches mehr, als erwartet. Nattheim steuerte 53 Kilometer bei, womit sich die Organisatoren der TSG-Schwimmabteilung zufrieden zeigten: „Für die Größe Nattheims und die Anzahl der Mitglieder der Schwimmabteilung ist das ein tolles Ergebnis“, sagt Schwimmtrainerin Beatrix Majer, die im Vorfeld auf die Aktion aufmerksam wurde. „Wir freuen uns auch, dass wir 22 Schwimmabzeichen abnehmen konnten. Das ist in den regelmäßigen Kursen meist nicht möglich.“

Dabei war zwischendurch am Aktionstag von Aktionismus gar nicht so viel zu spüren. Kein Wunder, zeigte sich der frühe Herbst am Wochenende doch von seiner spätsommerlichen Seite und lockte die Menschen eher nach draußen als nach drinnen. Dennoch: „Gerade im Sommer sind wir unterm Strich oft besser besucht, als im Winter“, sagt Jan Kaufmann, Betriebsleiter des Ramensteinbads. Juli und August seien die stärksten Monate. „Das liegt sicher an unserem Außenbecken. Das ist dann vermutlich für viele der Freibadersatz.“