53-Jähriger bei Bergenweiler durch Schienenbus getötet

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Klaus-Dieter Kirschner 30.04.2012
Für Stunden musste am Freitagabend die Bahnstrecke zwischen Sontheim und Bergenweiler gesperrt werden, nachdem unweit der Hürbe-Einmündung in die Brenz ein Mann vom Zug überfahren und getötet worden war.
Der Fahrer des Schienenbusses hatte beim Erkennen eines Menschen auf den Gleisen noch eine Vollbremsung eingeleitet, aber letztlich das Unglück nicht verhindern können. Der Mann stand unter einem schweren Schock und wurde später durch einen Kollegen abgelöst, den die Deutsche Bahn AG mit einem Taxi an die Strecke zwischen Bergenweiler und Hermaringen gebracht hatte, um zu später Stunde den Zug weiterzufahren.

In der Nähe eines kleinen Bahnübergangs mussten die Passagiere lange in dem Zug auf freier Strecke ausharren, bis die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes mit sechs Mannschaftstransportwagen zur Stelle war, um den Zug zu evakuieren.

Im Einsatz war die Beleuchtungsgruppe des Technischen Hilfswerks aus Heidenheim, die den Einsatzort zunächst wegen der dort in der Brenz stattfindenden Bauarbeiten nicht anfahren konnte. Eine kürzlich noch vorhandene Überfahrtsfurt war inzwischen abgebaut. Das THW leuchtete schließlich den Ort des tragischen Geschehens aus, damit Bundespolizei, Schutzpolizei und Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufnehmen konnten. Der Tote soll 53 Jahre alt gewesen sein. Ein Fremdverschulden wurde von der Polizei ausgeschlossen.

Die Feuerwehr Bergenweiler, die an diesem Abend Übung hatte, bot zwar ihre Hilfe an, wurde dann aber durch die Leitstelle ins Magazin zurückgeschickt.