Natur 20.000 Menschen besuchten Umweltstation Mooseum

Bächingen / 10.05.2013
Mehr als 20.000 Menschen besuchten 2012 die Umweltstation Mooseum. Das ganze Jahr über gab es Veranstaltungen, Bildungsprogramme, Kurse und Workshops in Sachen Umwelt, Natur und Kultur.

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins „Mooseum – Forum Schwäbisches Donautal“ berichtete der Vorsitzende Wilhelm Rochau über das arbeits- und erfolgreiche Jahr 2012. Die Beteiligung der Umweltstation an der bayernweiten Marketingkampagne „Gscheit essen – mit Genuss und Verantwortung“ sei eine Herausforderung gewesen und besonders gut angekommen.

Die mit der Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos (Arge Donaumoos) ausgearbeiteten Themenführungen hätten neuen Schwung gebracht, so Rochau. Die Kopfweide und der Juchtenkäfer standen im Fokus der Aktion „Bayerns Ureinwohner“. Gemeinsam mit der Arge Donaumoos waren Landschafts- und Kopfweidenpflegetage organisiert worden. Die hohen Teilnehmerzahlen und 20 Patenschaften für Kopfweiden bestätigten die Beliebtheit des Themas. Ebenso beliebt seien Klöppel- und Weideflechtkurse, Kräuterwanderungen sowie Obstbaumschnittkurse gewesen.

Mit Hilfe der Förderung des bayerischen Umweltministeriums konnte das Schwerpunktthema „regenerative Energie“ weiter ausbaut werden. Auch der Bau des Donauspielplatzes – Themenpark Wasser und Energie im Außengelände war das Resultat.

Schatzmeisterin Birgit Hauf berichtete über eine geordnete Finanzlage, auch wenn aufgrund von Investitionen in Höhe von 90 000 Euro die Rücklagen in Anspruch genommen werden mussten. Einstimmig wurden für weitere zwei Jahre Wilhelm Rochau als Vorsitzender, Siegmund Meck als Stellvertreter, Birgit Hauf als Schatzmeisterin, Monika Suckut als Schriftführerin und Vera Schweizer, Giorgio Demartin, Lothar Kempfle und Ulrich Kastler als Vorstandsmitglieder gewählt. Kassenprüfer sind Peter Benkowitsch und Rudolf Wahl.

Auch 2013 soll es im Mooseum spannend werden. Caroline Esche berichtete über das Modellprojekt „Donau-Einflüsse“, bei welchem Umweltbildungseinrichtungen entlang der Donau kooperieren.

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