Retter 125 Feuerwehrleute und Sanitäter trainieren für den Ernstfall

Menschenrettung und die Überprüfung der Wasserversorgung waren zentrale Themen bei der Frühjahrsgroßübung der Albuchfeuerwehren zusammen mit den Rotkreuz-Bereitschaften.
Menschenrettung und die Überprüfung der Wasserversorgung waren zentrale Themen bei der Frühjahrsgroßübung der Albuchfeuerwehren zusammen mit den Rotkreuz-Bereitschaften. © Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Steinheim / Klaus-Dieter Kirschner 06.05.2013
Ein heißgelaufener Gabelstapler, der in einem Hochregallager für einen Brand sorgt, durch den mehrere Personen verletzt wurden, war die Ausgangslage für die Großübung der Albuchfeuerwehren mit den Rotkreuz-Bereitschaften Steinheim und Söhnstetten.

„Brandobjekt“ war auf dem Gelände der Firma Vogt die neue Halle samt Hochregallager. Hauptkommandant Uli Weiler und sein Vize Martin Prager leiteten diesen Einsatz, bei dem die Feuerwehr Heidenheim mit der Drehleiter Überlandhilfe leistete.

Im Ernstfall, so Weiler bei der späteren Manöverkritik, würde man ohne Überlandhilfe aus Heidenheim und eine Wasserförderung über lange Wegstrecken nicht auskommen. Wahrscheinlich wäre noch eine weitere Drehleiter erforderlich. Die Wassermenge aus dem Ortsnetz sei gerade ausreichend.

Bei der Hauptübung der Gesamtwehr besann man sich auf die eigenen Kräfte. 110 Feuerwehrleute aus Söhnstetten, Sontheim im Stubental und Steinheim rückten mit ihren acht Fahrzeugen an, bekamen ihre Einsatzräume zugeteilt.

Es klappte, wie Ehrenkommandant Eberhard Kieser resümierte, „alles wie am Schnürchen“.

Die 15 Rotkreuzkräfte bauten sich einen Hauptverbandsplatz auf, versorgten dort die geretteten „Verletzten“ und reanimierten eine mit entsprechender Technik versehene Puppe. Bereitschaftsführer Torsten Schäch war zufrieden, wie Feuerwehr und Rotes Kreuz zusammenarbeiteten.

Bürgermeister Olaf Bernauer, der unter den Übungsbeobachtern weilte, fand nicht nur die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten hervorragend. Er lobte den Ausbildungsstand und auch die Schlagkraft.


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