Herbrechtingen 12 000 Höhenmeter mit dem Mountainbike

Gut geplant und gut gefahren. Die Mountainbiker des Buigen-Gymnasiums am Ziel ihrer Alpenüberquerung, dem Gardasee.
Gut geplant und gut gefahren. Die Mountainbiker des Buigen-Gymnasiums am Ziel ihrer Alpenüberquerung, dem Gardasee. © Foto: privat
Herbrechtingen / HZ 13.09.2018
Schüler überquerten binnen sieben Tagen mit dem Mountain-Bike die Alpen. Ziel war der Gardasee.

Gegen Ende der Sommerferien machte sich eine Gruppe von Buigen-Gymnasiasten mit den zwei Begleitlehrern Karen Holst und Stefan Abele auf, um mit dem Mountainbike die Alpen zu überqueren. Da sich alle Beteiligten bereits das Schuljahr zuvor in einer AG nachmittags und an einigen Wochenenden auf die Tour vorbereitet hatten, wurde niemand böse überrascht. Technik, Kraft und Ausdauer stimmten. Im Vorfeld hatten die Schüler auch selbst die Etappen geplant und die Übernachtungen in Alpenvereinshütten organisiert. Im Laufe der siebentägigen Tour stellte sich heraus, dass auch hier zuverlässig gearbeitet wurde.

Deswegen konnte selbst ein verregneter Vormittag und ein Morgen mit Abfahrt im Schnee niemandem die Laune verderben..

Mit 2610 m über NN. auf der insgesamt 444 km langen Strecke war der Fimberpass der höchste Punkt der Tour. Insgesamt galt es, 12 000 Höhenmeter zu überwinden. Höhepunkte waren der Schrofenpass mit einer schmalen Stahlbrücke, die Uina-Schlucht im Engadin sowie die alte Ponale-Straße kurz vor dem Gardasee. Die Königsetappe am 5. Tag führte über das Vigiljoch, das Ultental und das Rabbijoch. Um die 52 Kilometer Strecke und die 2400 Höhenmeter zu überwinden, saß die Gruppe fast elf Stunden im Sattel.

Große Schwierigkeiten bereitete weniger die Tour als deren Start und Ende. Die Brenzbahn verspätete sich bei der Anfahr in Herbrechtingen um eine halbe Stunde, so dass in der Folge alle Anschlusszüge verpasst wurden. Das führte dazu, dass man letztendlich viel später als geplant in Oberstdorf starten konnte. Die erste Nacht war dementsprechend kurz. Auch auf der Rückfahrt kam es zu Problemen, weil ein Zug ausfiel und die Reservierungen für die sieben Fahrräder für den nächsten Zug nicht galten.

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