Lauterstein Zwölf Euro Umsatz

NAD 07.07.2012

Den beiden Telefonzellen in Lauterstein droht der endgültige Abbau. Die Bürger nutzen sie kaum. Bereits im Oktober 2010 hatte die Deutsche Telekom bei der Stadt angefragt, ob die beiden unrentablen Telefonzellen in der Hauptstraße von Weißenstein und Nenningen abgebaut werden könnten. Damals setzte sich das Gremium dafür ein, erst einmal noch etwas abzuwarten und erreichte einen Aufschub.

Während der jüngsten Sitzung beschäftigten sich die Bürgervertreter erneut mit dem Thema, denn die Einnahmen durch Telefongespräche waren auch im vergangenen Jahr weiter rückläufig: In den beiden Telefonzellen habe die Telekom im Monat durchschnittlich zwölf Euro beziehungsweise 32 Euro umgesetzt, informierte Bürgermeister Michael Lenz die Stadträte. Aus diesem Grund kam nun die erneute Anfrage des Betreibers, ob die Häuschen nun abgebaut werden könnten, da die Unterhaltungskosten nicht mehr mit den geringen Einnahmen gedeckt werden können.

"Die Häuschen sehen auch nicht mehr sehr schön aus", sprach Gemeinderat Gerhard Gaugele den ungepflegten Zustand der Telefonkabinen an. Dennoch tat sich das Gremium schwer, einem Abbau zuzustimmen, denn immerhin erfolgt noch eine Nutzung, wenn auch in sehr geringem Umfang. Der Gemeinderat schloss sich letztendlich dem Vorschlag des Bürgermeisters s an, der die Idee äußerte, zunächst einen Aufruf im Mitteilungsblatt zu starten, um seitens der Bürgerschaft den Bedarf abzufragen. Bei ausbleibendem Feedback soll dann allerdings der Abbau erfolgen.