Trendsport Zweiter Hindernislauf in Uhingen restlos ausgebucht

Uhingen / ROLF BAYHA 04.09.2018

„Alle Startplätze sind weg“, verkündete Björn Hahn, sportlicher Leiter beim 24-Stunden-Benefiz-Hindernislauf, bei der letzten Sitzung des Organisationsteams im Uhinger Rathaus. Die Resonanz nach dem ersten Lauf über Hindernisse inmitten der Uhinger City sei gigantisch gewesen. Bereits Ende Juli musste das Internetportal bei „raceresult.com“ für weitere Anmeldungen geschlossen werden. Noch viele Mannschaften haben Interesse, würden aber die derzeitige Infrastruktur überfordern und über die Kapazitäten des Uditoriums und der Tiefgarage für die Unterbringung der Teilnehmer gehen.

45 Mannschaften, 25 Vierer-Teams und 20 Sechser-Teams, haben sich für einen Start am 29. September um 16 Uhr eingetragen und wollen um zurückgelegte Kilometer für eine gute Sache sowie um den Sieg kämpfen. „220 Starter sind 80 mehr als bei der Hindernispremiere im letzten Jahr“, stellt Björn Hahn fest.

Lauf lockt Wiederholungstäter

Einige Mannschaften waren im vergangenen Jahr bereits auf der Strecke und haben den Uhinger Organisatoren ein gutes Zeugnis für die Durchführung des ersten innerstädtischen Hindernislaufes in Deutschland ausgestellt. So wollen sich unter anderem die Polizei Baden-Württemberg, das ausrichtende Sparda-Team Rechberghausen, das Getting Tough-Team, das Donzdorfer Fitnessstudio Energym und die Ebersbacher Ringer zum zweiten Mal auf die Strecke begeben und dabei zwölf Hindernisse über- oder durchqueren, wobei ein Höhepunkt das Durchwaten der Fils vom Feuerwehrmagazin bis zum Modehaus Frey über gute 80 Meter sein wird.

Der anstrengende Parcours beginnt in Uhingens Mitte auf dem Vorplatz des Uditoriums und führt durch den Ortskern entlang der Fils, die an der Brücke der Kirchheimer Straße gekreuzt wird. Der Forstweg führt die Wettkämpfer zum Feuerwehrmagazin und durch die Fils zurück zur Wechselzone am Uditorium. Auf der 2,2 Kilometer langen Runde stellen sich ihnen zwölf Hindernisse, die von Uhingens Feuerwehrkommandant Erwin Frasch entworfen wurden, in den Weg.

Drei Eskaladierwände, ein acht Meter langes Rohr, das durchkrabbelt werden muss, zwei Schlammgruben, die zu durchwaten sind, Sandsäcke, die getragen werden wollen, Container mit Wasser und Reifen, eine Krabbelstrecke, eine Negativwand, ein Kletternetz, eine Pyramide, eine Himmelsleiter und eine Hangelstrecke.

„Die Vorbereitungen sind im Prinzip abgeschlossen“, sagt Hahn, „alle Hindernisse sind fertig und bereit, die Aufbau-Woche kann kommen“, fiebert der Organisator dem Hindernislauf entgegen.

Internationales Flair

Mit dabei sind zwei Mannschaften der Allgaier-Group Uhingen mit Mitarbeitern aus Mexiko und Spanien, die für internationales Flair sorgen werden. Erstmals in der Filstalstadt aktiv sind Mannschaften der ortsansässigen Firma Elektro-Wagner, der Nürnberger Team-Bank und der Bundeswehr vom Logistikbataillon Walldürn.

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