Die Warnstreiks im privaten Ommnibusgewerbe gehen am kommenden Mittwoch in die zweite Runde. Das teilte der Verdi-Bezirksgeschäftsführer Benjamin Stein mit. Auch das Landratsamt warnt: Starke Beeinträchtigungen seien zu erwarten. Angekündigt hat die Gewerkschaft einen 24-stündigen Streik in Göppingen und Geislingen. Bestreikt werden die Unternehmen OVG aus Göppingen und Sihler aus Geislingen. Auswirkungen des Arbeitskampfes auf die Unternehmen Frank+Stöckle, Hildenbrand, Merkle und Regiobus Stuttgart durch Kundgebungen an den ZOBs seien jedoch nicht auszuschließen.

Die bisherigen Tarifverhandlungen schlugen fehl, wie Benjamin Stein mitteilt. Die Gewerkschaften fordern 5,8 Prozent für ein Jahr. Angeboten wurden den Busfahrern zwei Prozent auf jeweils zwei Jahre und für das dritte Jahr 1,8 Prozent.

Streiks von 0 bis 24 Uhr

Jetzt machen die Ommnibusbetriebe ihre Unzufriedenheit mit einem weiteren Streik deutlich und legen die Arbeit am Mittwoch von 0 bis 24 Uhr nieder. „Damit ist der Schülerverkehr dieses Mal stärker als zuletzt betroffen”, kündigt Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur an. Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken, gebe es leider nicht, so Wienecke laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Sollten es nach diesem Streik zu keiner Einigung kommen, ist ein dritter Streik am Montag, 18. Februar, geplant. Bei einer fortbestehenden Uneinigkeit „werden die Streiks dem entsprechend ausgeweitet“, kündigt Stein an. Die Busfahrer treffen sich am Tag des Streiks von 7 bis 8.30 Uhr und von 11 bis 12.30 Uhr auf dem Gelände der OVG.

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