Energiemanagement Zuschuss gibt Steilvorlage

Hattenhofen / Jürgen Schäfer 28.06.2017

Im zweiten Anlauf wurde es eine klare Sache: Hattenhofen will die Überwachung der Energieverbräuche und fachlichen Vorschläge für weitere Einsparungen beibehalten. Einstimmig gab der Gemeinderat grünes Licht, die seit sieben Jahren geübte Praxis fortzusetzen. Ein schlagendes Argument brachte Timm Engelhardt von der Energieagentur des Landkreises mit: Vom Land seien Zuschüsse zu bekommen, so dass sich die Kosten von zuletzt 3900 Euro verringerten. „Die Kurven sind nach unten gegangen“, sagte Engelhardt zu den Energiesparbemühungen: Der Wärmeverbrauch in Gemeindegebäuden nach CO2-Ausstoß sei um 19 Prozent, der Stromverbrauch um sechs Prozent gesunken. Gemeinderat Ulrich Gößl schwächte das ab. Die Winter würden auch immer wärmer.

Bürgermeister Jochen Reutter zu dem Beschluss: „Das Nachdenken hat sich gelohnt.“ Vom Tisch waren die Einwände, wonach die Energieüberwachung mehr koste als sie einbringe und das Energiesparpotenzial längst aufgelistet sei, aber auch die dazu nötigen Investitionen bekannt seien. Der Schultes hatte dagegen gewarnt: Wenn man die Kontrolle der Verbräuche aufgebe, sei die Gefahr des Schlendrians da.

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