Bad Ditzenbach / Patricia Jeanette Moser  Uhr
Ein heftiges Hochwasser in Gosbach hat im Jahr 1994 dazu geführt, dass es die Malteser in Bad Ditzenbach mittlerweile seit 25 Jahren gibt.

„Das Wasser stand stellenweise hüfthoch und die Menschen konnten ihre Wohnungen und Häuser nicht mehr verlassen“, erinnert sich der Gosbacher Heinz Fuchs an das Hochwasser im April 1994. Er und zwei weitere Bürger, in unterschiedlichen Einheiten der Malteser tätig, engagierten sich daraufhin spontan an drei aufeinander folgenden Tagen, um ihren Mitmenschen zu helfen: Heinz Fuchs, seine heutige Ehefrau Evelyn Fuchs und der Pfarrer Matthias Breitweg leisteten vorwiegend psychologischen Beistand und standen den betroffenen Menschen bei.

Als Folge des Hilfseinsatzes entstand bei den drei Helfern die Idee, einen eigenen Stützpunkt der Malteser zu gründen. Dies erfolgte nur wenige Wochen nach dem Hochwasser. Die Malteser-Sanitätsgruppe Bad Ditzenbach wurde am 6. Mai 1994 mit der Zustimmung des Kreisbeauftragten gegründet. 1997 wurde organisatorisch aus der Sanitätsgruppe der „Sanitätszug Bad Ditzenbach“.

Das 25-jährige Bestehen feiern die Malteser an diesem Sonntag. Los geht es mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius in Bad Ditzenbach. Danach wird auf dem Schulhof der Hiltenburg-Grundschule mit einem Frühschoppen angestoßen.

In der Freitagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG steht unter anderem:

● Wieso waren die drei Malteser vor 25 Jahren in Feuerwehrkleidung unterwegs?

● Was machen die Malteser mittlerweile eigentlich?

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